Pfalz Ludwigshafen: Neue Flotte für die BASF

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Ludwigshafen

/Speyer. Seit Mittwoch sind auf dem BASF-Betriebsgelände in Ludwigshafen 25 neue Dieselbusse unterwegs. Ihre Anschaffung ist Teil eines komplett überarbeiteten Konzepts für den Busverkehr im Werk, und sie ersetzen die alten Modelle. Rund fünf Millionen Euro hat sich das Unternehmen diesen Schritt kosten lassen.Mit dem neuen Konzept für den Busverkehr am Standort Ludwigshafen soll laut Auskunft des Unternehmens vor allem die Attraktivität des Angebots für Mitarbeiter gesteigert werden. Deshalb stehen nicht nur moderne Busse auf dem Programm, sondern auch neue Fahrzeiten, ein vereinfachtes Liniennetz, mehr überdachte Bushaltestellen im Werk und aussagekräftigere Haltestellenschilder.Dahinter steckt die Absicht, den Individualverkehr zu minimieren und dadurch unter anderem die Sicherheit im Werk zu erhöhen. Außerdem sind die 25 neuen Scania-Busse laut Unternehmensangaben auf dem aktuellsten Stand der Technik, was den Komfort erhöhe und auch in ökologischer Hinsicht von Vorteil sei – sie stoßen nämlich deutlich weniger aus als ihre Vorgänger. Mit dem neuen Konzept für den Busverkehr seien die Fahrpläne im Werk überdies so geändert und angepasst worden, dass sie die Arbeitszeiten der Angestellten besser begleiteten. Die Busse sollen künftig ganzjährig im Zehn-Minuten-Takt fahren, zu den Stoßzeiten morgens und abends sogar noch öfter. Betroffen sind sowohl der interne Verkehr, etwa zu den Kantinen, als auch die Beförderung von externen Handwerkern ins Werk und wieder hinaus. Und noch eine Änderung hat das neue Konzept für den internen Busverkehr mit sich gebracht: Um eine einheitliche Servicequalität gewährleisten zu können, lässt die BASF den kompletten Busverkehr künftig von einem einzigen Generalunternehmer regeln. Die Firma BRH Viabus aus Speyer hat den Zuschlag erhalten. Als eines von mehreren Unternehmen war Viabus schon in der Vergangenheit für den Chemiekonzern tätig, durch die Aufwertung zum Generalunternehmer erhöht sich der Umfang der Beförderungsleistungen nun jedoch beträchtlich. Wie Viabus-Geschäftsführer Lars Kongsbak mitteilt, läuft der Vertrag mit der BASF über neun Jahre und bietet damit ein „Höchstmaß an Arbeitsplatz-Sicherheit“. 50 von knapp 400 Mitarbeitern seien damit befasst und es habe mehr als zehn Neueinstellungen gegeben. Die Fahrer und die neuen Scania-Busse würden in Ludwigshafen stationiert, während Verwaltung und Werkstatt vom Speyerer Betriebshof aus arbeiteten. Geliefert wurden die 25 nagelneuen Scania-Busse vergangene Woche ebenfalls von einem Unternehmen aus der Region, der Firma Motoren-Baader aus dem Neustadter Ortsteil Lachen-Speyerdorf. Der Buslieferant beschäftigt in Neustadt, Ramstein, Saarbrücken und Worms rund 150 Mitarbeiter und baut derzeit für sieben Millionen Euro die neue Firmenzentrale mit Werkstatt und Bürogebäude in Neustadt. (yns/pse/wkr) NOCH FRAGEN? Den neuen Fahrplan der BASF gibt es unter www.werkbus.basf.net.

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