Pfalz Ludwigshafen: BASF-Feuerwehrmann gestorben

Unser Bild zeigt die Löscharbeiten nach dem Unglück, bei dem der jetzt Verstorbene schwer verletzt worden war. Foto: Kunz
Unser Bild zeigt die Löscharbeiten nach dem Unglück, bei dem der jetzt Verstorbene schwer verletzt worden war.

Ein Mitarbeiter der BASF-Werksfeuerwehr, der bei der Explosionskatastrophe im Landeshalfen Nord am 17. Oktober schwer verletzt wurde, ist in der Nacht von Montag auf Dienstag gestorben. Das hat die BASF mitgeteilt. Man habe bis zuletzt gehofft, dass der Mann seine Verletzungen überwinden würde, zitiert die Mitteilung Kurt Bock, den Vorstands-Vorsitzenden der BASF, der den Angehörigen sein Mitgefühl ausdrückte.

Schweigeminute und Kondolenzbuch



Die Mitarbeiter der BASF werden des Mannes am Mittwoch um 11 Uhr mit einer Schweigeminute gedenken. Im Gesellschaftshaus wird ein Kondolenzbuch ausgelegt.
Durch die Explosion und ihre Folgen sind damit insgesamt fünf Menschen gestorben, vier Feuerwehrleute der BASF und ein Matrose, und 29 verletzt worden. Zu dem Unglück war es nach bisherigen Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft Frankenthal bei Wartungsarbeiten an einer geleerten und gespülten Pipeline gekommen. Eine benachbarte, mit brennbarem Raffinat gefüllte Röhre war von einem Mitarbeiter einer Fremdfirma mit einer Trennscheibe angeschnitten worden.

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