Pfalz Handball: Löwen mit Drittliga-Team zu Champions-League-Spiel

Löwen-Geschäftsführerin Jennifer Kettemann: Wir werden nicht auf unser Heimrecht im Rückspiel verzichten. Foto: KUNZ
Löwen-Geschäftsführerin Jennifer Kettemann: Wir werden nicht auf unser Heimrecht im Rückspiel verzichten.

Das Terminchaos im Handball hat einen neuen traurigen Höhepunkt erreicht. Die europäische Handballföderation (EHF) hat am Donnerstag das Hinspiel der Rhein-Neckar-Löwen im Achtelfinale der Champions League beim polnischen Meister PGE Vive Kielce auf Samstag, 24. März, 16 Uhr, terminiert. Da steht für den deutschen Meister auch das Bundesligaspiel beim THW Kiel auf dem Programm, das um 18.10 Uhr live in der ARD übertragen wird und Bestandteil des TV-Vertrages der Handball-Bundesliga ist.

Keine Halle für Alternativ-Termin



Um eine Doppelterminierung zu verhindern, hatte die EHF sowohl den THW Kiel als auch die Rhein-Neckar-Löwen aufgefordert, ihr Heimrecht im Achtelfinale zu tauschen. Während der THW Kiel dem Wunsch nachgekommen ist, und sein Heimspiel gegen MOL-Pick Szeged nun am Mittwoch vor dem Bundesligaduell mit den Löwen austrägt, kam ein Tausch des Heimspielrechts für die Löwen nicht in Frage, auch weil an jenem Mittwoch keine Halle zur Verfügung steht. Die Löwen schicken nun ihre Drittliga-Mannschaft nach Polen.

Kettemann: „Nicht auf Heimrecht verzichten“



„Unsere Mannschaft hat sich die sportliche Ausgangssituation vor dem nun kommenden Achtelfinale in 14 Gruppenspielen hart erkämpft. Wir werden nicht auf unser Heimrecht im Rückspiel verzichten und planen deshalb mit dem Rückspiel gegen Kielce am 1. April in der SAP-Arena. Ein Rückspiel in Mannheim am Ostersonntag ist für uns nicht nur wirtschaftlich von großer Bedeutung, unsere Fans begrüßen einen familienfreundlichen Spieltermin am Sonntag sehr“, sagt Geschäftsführerin Jennifer Kettemann.

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