Pfalz Flutkatastrophe in Texas: BASF bereitet Neustart vor
Nach den schweren Überschwemmungen in Texas bereitet der Chemiekonzern BASF jetzt die Wiederinbetriebnahme vorübergehend stillgelegter Produktionsstandorte in den nächsten Tagen vor. Auch in den Büros mit 350 BASF-Mitarbeitern im Energy Tower 4 in der vom Tropensturm „Harvey“ und von den Fluten schwer getroffenen Millionenstadt Houston soll bald wieder gearbeitet werden. Das sagte eine BASF-Sprecherin am Freitag der RHEINPFALZ.
Die großen Standorte laufen noch gedrosselt
Die Pegelstände in Houston und manchen anderen Überschwemmungsgebieten sinken. Neben Houston würden auch an den Standorten Pasadena mit 124 Mitarbeitern und Bishop mit fünf Leuten Vorkehrungen getroffen, den Betrieb in den nächsten Tagen wieder aufzunehmen, so die BASF. Vom Standort Beaumont, wo der Ludwigshafener Konzern 180 Leute beschäftigt, war in dem Zusammenhang noch nicht Rede. In Beaumont und Port Arthur ist die Lage noch angespannt. Innerhalb von 24 Stunden sind dort 660 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen. In Beaumont ist die Trinkwasserversorgung zusammengebrochen. Die großen Standorte in Texas – Freeport und Port Arthur – produzieren nach Angaben der BASF-Sprecherin weiter mit reduzierter Kapazität. Am Verbundstandort Freeport mit 900 BASF-Mitarbeitern und zusätzlich 800 Beschäftigten von Fremdfirmen wurden mehrere Anlagen wegen Engpässen bei der Rohstoffversorgung vorübergehend stillgelegt. Der Steamcracker in Port Arthur mit 300 Mitarbeitern musste die Produktion drosseln.