Panorama Verkehrsunfall: Straßenbahnfahrer wohl angetrunken

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«Köln.» Mit Alkohol im Blut soll ein Straßenbahnfahrer in Köln auf einen anderen Zug aufgefahren sein. Etwa 40 Menschen wurden bei dem Unfall verletzt. Zwar lag das Ergebnis der Blutprobe gestern noch nicht vor, jedoch sei der Atemalkoholtest positiv gewesen, sagte ein Polizeisprecher. Der offenbar angetrunkene Fahrer hatte am Donnerstagabend an einer Haltestelle in der Innenstadt eine andere Bahn gerammt. Laut Feuerwehr kamen 34 Menschen ins Krankenhaus, die anderen wurden am Unfallort versorgt. Der Chef der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) äußerte sich „entsetzt“. Es sei „schockierend“, dass einer der beteiligten Fahrer wohl angetrunken gewesen sei, sagte KVB-Chef Jürgen Fenske. Der 55-Jährige sei seit 1991 bei der KVB beschäftigt und habe seinen Dienst bisher ohne Auffälligkeiten verrichtet. Eine bundesweit gültige Verordnung für den Straßenbahnbetrieb sieht vor, dass Fahrer alle drei Jahre auf ihre geistige und körperliche Eignung untersucht werden müssen. Die KVB-Straßenbahnfahrer würden sogar in deutlich kürzeren Intervallen gecheckt.

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