Panorama Eine Gemeinde rät: „Hört nicht auf Google Maps!“

Sardinien ist berühmt für sein herrliches Meer und die malerischen Strände. Viele liegen gut versteckt und versprechen eine wild-romantische Kulisse fürs Urlaubserlebnis. Und wer soll Touristen dorthin führen? Die Navigationssoftware Google Maps. Die aber offenbart etwa rund um den Ort Baunei im Inselosten gefährliche Wissenslücken, was häufig dazu führt, dass sich Ortsfremde im Busch verirren oder mit ihren Fahrzeugen auf Abwege geraten und dann von Helfern geborgen werden müssen. Was die Kommune Zeit, Geld und Nerven kostet und weshalb sie nun Hinweistafeln aufgestellt hat, wonach man die von Google angebotenen Routenvorschläge meiden soll. Oder den Service am besten gleich ganz ausschaltet. Hierzulande kennt man das Problem nicht. Die Netzabdeckung ist im Hinterland so schlecht, da funktioniert die App gar nicht.