Panorama Abba wie die Deutsche Bahn

Abba im Februar 1974.
Abba im Februar 1974.

Mamma Mia, wie lange müssen die Fans noch auf die neuen Abba-Songs warten? Die Freude war grenzenlos, als im April vergangenen Jahres bekannt wurde, dass sich alle vier Mitglieder der schwedischen Popband erstmals seit 35 Jahren wieder in einem Stockholmer Studio versammelt hatten, um zwei neue Lieder einzuspielen. Zumindest einer der Songs sollte bereits im Dezember 2018 bei den TV-Sendern BBC und NBC präsentiert werden. Weil Abba eine Welttournee mit Avataren plant, sollten diese digitalen Kopien den Song anstelle der Bandmitglieder „vorspielen“. Doch der TV-Auftritt wurde sang- und klanglos auf Anfang dieses Jahres verschoben. Offenbar wird es jetzt noch länger dauern. „Die Songs kommen auf keinen Fall vor dem Sommer, möglicherweise erst danach“, sagte die ehemalige Abba-Managerin Görel Hanser (70), die oft als fünftes Mitglied bezeichnet wird, der RHEINPFALZ. Auch wie sie dann präsentiert werden, sei wieder völlig unklar. Hanser begründete die Verzögerung damit, dass die Band noch am Feinschliff der Songs „I Still Have Faith In You“ und „Don`t Shut Me Down“ sei. Ein ganzes Album werde es nicht geben. Vielen Fans bleibt trotzdem unklar, warum die Fertigstellung von zwei Liedern so lange dauert. Auch bei der Planung der Avatar-Tournee scheint es Probleme zu geben. Die wurde für 2019 angekündigt und nun um ein Jahr verschoben. Spekuliert wird, dass es Streit gegeben haben könnte. Es wäre nicht der erste. Schließlich scheiterte Abba auch an den Beziehungsproblemen der Ex-Ehepaare Agnetha Fältskog (68) und Björn Ulvaeus (73) sowie Anni-Frid Lyngstad (73) und Benny Andersson (72).

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