Zweibrücken Zweikampf um den Titel

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ZWEIBRÜCKEN. Der SV Palatia Contwig hatte am vergangenen Wochenende wetterbedingt spielfrei, für Sonntag hofft der Tabellenzwölfte der A-Klasse Pirmasens/Zweibrücken auf reguläre Bedingungen im Heimspiel gegen Battweiler/Reifenberg (15 Uhr). In der B-Klasse West kommt es zum Gipfeltreffen zwischen dem PSV Pirmasens und Verfolger TuS Maßweiler, Anpfiff am Sonntag ist ebenfalls um 15 Uhr.

Der Rasen des SV Bottenbach stand am vergangenen Sonntag unter Wasser, für die Contwiger Palatia als Gegner bedeutete das unverhoffte Freizeit. Die wurde laut Spielleiter Jürgen Hoffmann zum Studium des nächsten Gegners genutzt. „Wir sind nach Battweiler gefahren und haben uns dort das Spiel angeschaut“, verdeutlicht er. Seit Beginn der Rückrunde hat die Truppe vom Contwiger Bahnhof noch nicht viel gerissen, aus vier Spielen wurden nur drei Punkte geholt. Die stammen vom 16. Spieltag, das 2:1 beim Tabellenzweiten SG Waldfischbach war allerdings eine faustdicke Überraschung. Wenn es jetzt vor heimischer Kulisse gegen die Spielvereinigung Battweiler/Reifenberg geht, will Hoffmann sehen, dass die Mannschaft an die Leistungen der Vorbereitungsspiele anknüpft. „Da hat’s nämlich gestimmt.“ Battweiler/Reifenbergs Erste fuhr zuletzt den von der Palatia beobachteten 5:3-Heimsieg gegen den FC Fischbach ein. In dieser Begegnung fiel Jürgen Hoffmann vor allem Offensivmann Joshua Jost auf, der zum zwischenzeitlichen 1:1 und 5:2 für die Spielvereinigung traf. „Der ist schnell, wendig und damit sehr gefährlich.“ In der reinen Rückrunden-Tabelle belegt Contwigs Gegner den dritten Platz. Hoffmann hat ans Hinspiel indes gute Erinnerungen: Treffer von Marcel Hoffmann, Tim Hüther und Gjevdet Shabani brachten der Palatia einen 3:0-Auswärtssieg. Ins Rückspiel geht die Palatia allerdings nicht mit der kompletten Stammelf, weil Abwehrmann Stefan Höh und Keeper Tim Hofmann noch gesperrt sind. In der B-Klasse West läuft es in der Meisterschaftsfrage auf einen Zweikampf zwischen dem PSV Pirmasens und dem TuS Maßweiler hinaus – die Verfolger VB Zweibrücken II und TV Althornbach können aber rechnerisch noch eingreifen. Maßweiler hat im Hinspiel gegen den PSV nach 1:3-Rückstand ein 3:3 geholt, TuS-Spielleiter Jürgen Brödel erinnert sich an eine für den PSV typische Begegnung. „Pirmasens macht immer gleich zu Anfang mächtig Dampf, lässt dann aber nach. Das war auch zuletzt beim 1:1 gegen Thaleischweiler so.“ Die herausragende Stärke des Polizeisportvereins sei natürlich die Offensive, das bezeugten deren 102 Treffer aus 19 Spielen. Die TuS-Abwehr müsse daher vor allem den gegnerischen Angreifer Sener Serif Oglou im Auge haben, den mit 28 Toren Führenden der B-Klassen-Torjägerliste. Brödel bedauert, dass Maßweiler die Auswärtsaufgabe nicht in Bestbesetzung angehen kann: Benjamin Walch fehlt wegen einer Armverletzung. Der TSC Zweibrücken II hat in der C-Klasse Pirmasens/Zweibrücken West ein vermeintlich leichtes Heimspiel gegen den SV Bottenbach II (Sonntag, 13 Uhr) vor der Brust. Es müsste wohl schon mit dem Teufel zugehen, wenn der TSC mit seiner zweiten Mannschaft am Ende der Saison nicht auf einem der beiden Spitzenplätze der C-Klasse stünde. Der Sportclub hält sich strikt an seine eigene Zielvorgabe: Diese Spielzeit soll definitiv die letzte in der untersten Spielklasse sein. Auf dem Weg zu Meisterschaft beziehungsweise Aufstieg liegen nur noch mittlere Brocken im Weg, im April bekommt es die TSC-Zweite noch mit Contwig II und dem FC Kleinsteinhausen zu tun. Alle anderen Kontrahenten sollten dem TSC-Team keine größeren Probleme mehr bereiten. Das gilt auch für Sonntagsgegner SV Bottenbach II, der als Tabellenzwölfter an den Wattweiler Berg kommt. |bun

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