Sportler im Advent Zweibrücker Leichtathletik-Chef Beyerlein wünscht sich weniger Egoismus
Der 53-Jährige ist bei der Wahl in diesem Jahr in seinem Amt bestätigt worden. Damit liegen drei weitere Jahre als Chef der pfälzischen Leichtathleten vor dem Chemiker und Entwicklungsleiter einer Kosmetikfirma in Blieskastel, der mit seiner Frau Ulrike und den Töchtern Ines, Mareike und Annika in Rimschweiler wohnt.
Generell wünscht er sich, dass in der Gesellschaft die Egoismen zurückgefahren werden und sich die Menschen wieder mit mehr Respekt begegnen. „Also dass wir uns weniger fragen: Was hat es für einen Nutzen für mich, sondern dass wir stattdessen wieder mehr das Gesamtkonstrukt im Blick haben und auch die Belange des anderen sehen“, sagt Beyerlein. Das dürfe sich so auch gerne im Sport vermehrt auswirken.
Mehr Budget-Freiheit für die Experten
Bezüglich seines Ehrenamtes in der Leichtathletik fällt Beyerlein, der auch als Kampfrichter tätig ist, noch etwas anderes ein. „Wir brauchen gar nicht unbedingt immer mehr Geld. Aber gute Förderprogramme, und dann ein bisschen weniger Bevormundung und mehr Freiheit bei der Budget-Verantwortlichkeit“, sagt er. Dazu sollte man die Bürokratie herunterfahren und die Fachleute freier und flexibler arbeiten lassen.
Riesig gefreut hat er sich daher, dass in der Ludwigshafener Leichtathletik-Halle die Anlaufbahn zur Weitsprunggrube gerade „relativ spontan“ repariert wurde, so dass die Pfalz- und Landesmeisterschaften am 11./12. sowie am 18./19. Januar 2025 gut über die Bühne gehen können.