Zweibrücken
Zweibrücker Hallenstadtmeisterschaft feiert runden Geburtstag
Hallenfussball: Das sind mal zwei echte Hausmarken. Der SV Ixheim feiert in diesem Jahr seinen 100. Vereinsgeburtstag und die Hallenstadtmeisterschaft um den RHEINPFALZ-Pokal geht auch schon in ihre 40. Auflage. Die Ambitionen der Trainer der acht beteiligten Mannschaften rangieren von „Ehrgeizig ins Turnier gehen“ über „Spaß haben“ bis zu „Hauptsache, es verletzt sich keiner“.
Im vergangenen Jahr gelang der ersten Mannschaft des TSC Zweibrücken mit dem 5:1 gegen den Landesliga-Konkurrenten SG VB Zweibrücken/SV Ixheim ein deutlicher Erfolg. Die Stadtmeisterschaft im Hallenfußball am Freitag und Samstag wird womöglich knapper entschieden. Acht Teams kämpfen an den beiden Tagen um den RHEINPFALZ-Wanderpokal. Ausrichter dieser 40. Auflage ist der SV Ixheim, der in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen feiert, die Vorrunde beginnt heute um 18.30 Uhr mit dem Spiel SG VB Zweibrücken/SV Ixheim I gegen den TuS Wattweiler.
Gruppe A
SG VB Zweibrücken/SV Ixheim I: Als Vorjahresfinalist zählt die erste Mannschaft der Spielgemeinschaft auch heuer zu den heißesten Anwärtern auf den Hallentitel. Die SG hat im Spätherbst einen Trainerwechsel vollzogen, statt Jannick Rinner ist jetzt Johannes Müller für die Truppe verantwortlich. „Dass wir das Finale beim letzten Mal verloren haben, war schon etwas enttäuschend. Aber wir machen uns jetzt nicht den Druck, unbedingt gewinnen zu wollen“, sagt Müller vorm Auftritt unter Deckenlicht. Im Vordergrund stehe, attraktiven Hallenfußball zu spielen und alle Spieler gesund wieder mit nach Hause zu nehmen. Dass die VB die Meisterschaft bereits zehnmal gewonnen habe, sei nicht mit der Pflicht auf einen weiteren Erfolg verbunden. Aber Müller macht auch deutlich, dass die Mannschaft wieder ins Finale wolle.
Das Aufgebot: Schäfer - Frick, Brunner, Leonhardt, Schwarz, Brünisholz, Raje
TuS Wattweiler: Wattweilers Trainer Jürgen Bachert fragt in seiner Truppe für gewöhnlich erstmal rum, wer Lust auf den Hallenkick hat. „Nur, wenn sich nicht genug melden, bestimme ich“, meint er. Der TuS habe eine starke Gruppe erwischt, eine Runde weiterzukommen, werde schwer. „Aber es soll auch in erster Linie Spaß machen, wichtig ist mir, dass sich keiner verletzt“, sagt der Coach. Die besten Karten auf den Titel hätten auch dieses Jahr die beiden Landesligisten, wobei in der Regel auch deren zweite Mannschaften jeweils gut besetzt seien.
Das Aufgebot: Dintinger – Jung, Dahler, Fess, Müller, Regier, Ries
SVN Zweibrücken: Dass die Auerbacher gute Hallenfußballer haben, bewiesen sie schon am Wochenende vor Weihnachten: Der SVN Zweibrücken gewann zum dritten Mal in Folge die Futsal-Kreismeisterschaft. Weil sich Sven Teuscher dabei schwer verletzt hat, spricht Trainer Andreas Hergert von einem „hohen Preis“. Der Auftritt beim „Jahres-Highlight“ Stadtmeisterschaft soll glimpflicher verlaufen. Hergert geht davon aus, dass seine Truppe in der Vorrunde mit dem TSC II um den zweiten Endrunden-Einzugsplatz kämpfen wird.
Das Aufgebot: Pickert - Schmitt, Mayer, Mohammad, Edgar Schmidt, Jan Schmidt, Stappert, Grauer, Müller, Seibert
TSC Zweibrücken II: Im vergangenen Sommer gelang dem TSC Zweibrücken II im Westpfalzstadion ein Überraschungscoup: Gegen die eigene erste Garnitur wurde die Mannschaft von Spielertrainer Ahmed El Khadem-Neuhäuser Stadtmeister auf dem Feld. Unterm Hallendach hat die zweite Sportclub-Truppe 2017 und 2018 jeweils den dritten Platz geholt. TSC-Sprecher Stephan Heidenreich würde es große klasse finden, wenn das noch mal gelänge. „Aber wir nehmen es nicht krumm, wenn es nicht so läuft“, sagt er. Die zweite Mannschaft mit ihren jungen Spielern solle in erster Linie Spaß haben und ohne Verletzte wieder aus der Halle gehen.
Das Aufgebot: Haliloglou/Epstein - Müller, Antinovo, Fess, Heidenreich, Kuntz, Kaiser, Gampfer, El Khadem-Neuhäuser, Dick, Haddad
Gruppe B
TSC Zweibrücken I: Treffer von Cüneyt Eren, Sebastian Schmitt, Dennis Hirt (2) und Sayfedine El Khadem machten den TSC im vergangenen Jahr zum Titelträger. Der Landesligist vom Wattweiler Berg soll nach der Idealvorstellung seines Sprechers Stephan Heidenreich am Ende auch heuer wieder die Arme hochreißen. „Wir wollen auf jeden Fall so weit kommen, wie es geht“, verdeutlicht er. Übermotiviert werde der Titelverteidiger aber nicht ans Werk gehen, die Situation in der Liga stehe im Vordergrund. „Verletzungsfrei ins Endspiel“, laute deshalb die Parole.
Das Aufgebot: Prine/Heilmann - Eren, Edlmann, Pascal Julier, Marcel Julier, Krebs, Schadrin, Hirt, Schmitt
TSG Mittelbach-Hengstbach: Mittelbachs Spielleiter Thomas Bauer schaut auf die Vorrundengegner und gibt sich dann als absoluter Realist. Gegen den TSC Zweibrücken I und die zweite Garnitur der SG VB Zweibrücken/SV Ixheim wolle man den Schaden so gering wie möglich halten, aber ohne sich zu verstecken und mit dem Versuch, mitzuspielen. Der erfolgversprechende Auftritt sei freilich der gegen den TuS Rimschweiler. „Da sind wir“, könne die TSG während dieser Minuten zeigen. Thomas Bauer macht als Favoriten auf den Titel klar die TSC-Erste aus. „Die wird es machen“, ist er sicher.
Das Aufgebot: Becker - Stegner, Demirel, Alsac, Marburger, Arnold, Bauer, Hasslocher, Marterer
TuS Rimschweiler: In den Anfangsjahren der Veranstaltung musste man den TuS Rimschweiler immer auf der Rechnung haben. Der heutige C-Klassist gewann die Hallenstadtmeisterschaft 1981, 1982 und 1984, was die Mannschaft von Marco Schwarz heuer aber nicht zum Geheimfavoriten macht. „Das ist lange her“, sagt er lachend, für den TuS der Neuzeit sei das Erreichen der Endrunde schon ein großes Ding. „Wobei das schwierig wird“, meint Schwarz. Zweiter in der Gruppe zu werden, müsse aber klar das Ziel sein. „Die Spieler sind motiviert, wollen den TuS Rimschweiler gut repräsentieren.“
Das Aufgebot: Kleint/Danner - Szymaniak, Becker, Hamelin, Meyer, Ficht, Saniele, Wenz, Salamon, Schmidt, Lambert, Schön
SG VB Zweibrücken/SV Ixheim II: Die zweite Mannschaft der Spielgemeinschaft wurde bei der 39. Turnierauflage im vergangenen Jahr Dritter durch ein 5:1 gegen den SVN Zweibrücken. Für die Treffer damals waren Dominik Sefrin (2), Julius Michel, Marcel Hahn und Manuel Leonhardt verantwortlich. Die Mannschaft von Spielertrainer Christopher Bär zählt wegen ihrer vielen Endrundenteilnahmen auch heuer zumindest zum erweiterten Favoritenkreis.
Das Aufgebot: Hunsicker - Theimer, Bär, von Gyldenfeldt, Schwarz, Michel, Neuner, Hüther
Info
- Beginn der Vorrunde ist am Freitag um 18.30 Uhr. Am Samstag ab 18 Uhr wird die Vorrunde fortgesetzt. Die Halbfinals werden ab 19.08 Uhr gespielt. Nach den Platzierungsspielen folgt das Finale gegen 20.30 Uhr. Gespielt wird in der Westpfalzhalle.
- Eintrittspreise: Erwachsene drei Euro; Kinder, Jugendliche und Rentner zwei Euro. Der Erlös wird den Vereinen für die Jugendarbeit zur Verfügung gestellt.