Sportler im Advent Zweibrücker Ex-Stabhochspringer Holzdeppe wünscht sich längeren Urlaub

Raphael Holzdeppe
Raphael Holzdeppe

Der Advent ist eine Zeit der Besinnung aufs Wesentliche, in diesem Jahr noch mehr als je zuvor. Die Redaktion hat Sportler aus der Region nach ihren Wünschen gefragt. Heute: Raphael Holzdeppe, Stabhochsprung-„Pensionär“ des LAZ Zweibrücken.

Wenn der 35-jährige Ex-Weltmeister Raphael Holzdeppe gerade die Fotos sieht, die ihm frühere Weggefährten aus dem Trainingslager aus Südafrika schicken oder posten, kommt spontan bei ihm ein Wunsch hoch: „Irgendwann möchte und werde ich da noch mal hinfahren und mir mehr vom Land ansehen“, sagt er mit Blick darauf, dass während seiner eigenen früheren Saisonvorbereitungen dort für so was nur wenig Zeit blieb.

Am 15. August 2024 hatte Holzdeppe seine lange Karriere als Stabhochspringer bei seinem Heim-Meeting „Sky’s the Limit“ ausklingen lassen. In seinem dualen Studium arbeitet er schon bei Sportsmed-Saar. Im kommenden Jahr will er seine Ausbildung zum Sport- und Bewegungstherapeuten mit dem Bachelor dann abschließen, so hat es der Wahl-Saarbrücker geplant, der seit dreieinhalb Jahren mit Weitspringerin Sosthene Moguenara verheiratet ist. „Generell wünsche ich mir mit meiner Frau mal wieder einen größeren Urlaub, 2025 stehen die Chancen dafür gut. Einen ganz typischen, normalen Strandurlaub, all inclusive, nur am Strand liegen und die Sonne genießen“, sagt er verschmitzt.

Sportlich geht er selbst noch, meist am Wochenende, joggen oder arbeitet an Fitnessgeräten. Mit dem Fahrrad ist er immer mal wieder zur Arbeit gefahren, wie es das Wetter eben zuließ. Für den Sommer hat er Tennis ganz oben auf seiner Liste: „Aber draußen, als Freiluft und auf Asche statt in der Halle.“

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