Squash Zweibrücker bis 15. Juni in der Warteschleife

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Während viele Sportarten wie Handball, Basketball und Eishockey ihre Saison wegen der Corona-Pandemie mittlerweile vorzeitig beendet haben, hängen die Squashspieler noch in der Warteschleife: Der Verband hat noch keinen endgültigen Beschluss gefasst.

Für die erste Mannschaft des SC Zweibrücken, die in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar derzeit auf Tabellenplatz drei liegt, wäre ein Saisonabbruch tragisch, denn der angepeilte Platz zwei, der zum Aufstieg in die Regionalliga berechtigt, könnte nicht mehr erreicht werden. „Es wären noch zwei Spieltagebeziehungsweise vier Spiele zu absolvieren,“ berichtet Zweibrückens Spielführer Martin Stahl. „Momentan sind die Spiele ausgesetzt. Eine endgültige Entscheidung, wie es mit der laufenden Runde weitergeht, fällt der Verband in seiner Sitzung am 15. Juni. So lange müssen wir warten.“

Bei den Überlegungen, die derzeit bei den Squashern angestellt werden, gibt es laut Stahl mehrere Varianten. Erstens: Man bricht die laufende Runde mit dem derzeitigen Zwischenstand ab. Damit würden die Zweibrücker auf Platz drei stehen bleiben. Der angepeilte Aufstieg wäre damit passé. Zweitens: Man spielt die Runde im Herbst fertig, was mit Problemen verbunden wäre, denn einige Hallen, die derzeit geschlossen sind, wollen erst wieder spät im Herbst öffnen. Drittens: Sollte man die jetzige Runde doch noch fertig spielen wollen, könnte die neue Spielzeit erst später beginnen, was in der Folge zu Engpässen wegen Meldefristen und Terminen führen wird.

„Alles in allem ist es eine schwierige Lage. Wir müssen jetzt einfach den 15. Juni abwarten und sehen, was der Squashverband auf seiner Sitzung dann beschließt“, verdeutlicht Martin Stahl. Die Interessen des SC Zweibrücken vertritt im Verband Sportwart Uwe Daum. „Mein Gefühl sagt mir, dass bei dieser Sitzung ein vorzeitiges Ende der Saison 2019/20 verkündet wird“, glaubt Stahl aber nicht mehr so recht an ein Fortführen der aktuellen Saison. „Alles andere wäre mit zu vielen Schwierigkeiten verbunden“, findet er.

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