Zweibrücken Zweibrücken: Verfahren nach tödlichem Unfall mit Fahrerflucht auf der A8 eingestellt

„R.I.F – Ruhe in Frieden“: Nahe der Unfallstelle wurden zum 1. Jahrestag Rosen mit schwarzen Aufklebern an der Leitplanke befest
»R.I.F – Ruhe in Frieden«: Nahe der Unfallstelle wurden zum 1. Jahrestag Rosen mit schwarzen Aufklebern an der Leitplanke befestigt, um des gestorbenen Jungen zu gedenken. Foto: Moschel

Die Staatsanwaltschaft hat nach dem Unfall auf der A8 am 1. Juli 2018, bei dem ein 13 Jahre alter Junge aus dem Donnersbergkreis sein Leben verloren hat und dessen Stiefvater schwer verletzt wurde, das Verfahren eingestellt. Derjenige, der mit seinem Auto, das Motorrad gerammt und zu Fall gebracht hatte, konnte nicht gefunden werden. Das teilte die Zweibrücker Staatsanwaltschaft am Montag auf Anfrage der RHEINPFALZ mit.

500 Fahrzeuge überprüft

Allen eingegangenen Hinweisen ging die Polizei nach, „teils unter Einbindung auswärtiger Dienststellen“, so die Leitende Oberstaatsanwältin Iris Weingardt. Während der Ermittlungen wurden Fahrzeuge in Deutschland, Frankreich und Luxemburg untersucht, zudem in Österreich ermittelt. „Insgesamt wurden aufgrund von circa 350 Hinweisen rund 500 Kraftfahrzeuge überprüft“, teilte Weingardt mit. Mehrere Zeugen ließen sich freiwillig hypnotisieren, um sich an wichtige Details des Unfallgeschehens erinnern zu können. Neun Leitzordner umfassten die Ermittlungen der Polizei, die letztlich nicht zum Erfolg führten. Die Staatsanwaltschaft hat nun das Verfahren formal einstellen müssen. „Dies bedeutet allerdings nicht, dass etwaigen neu eingehenden Hinweisen nicht mehr nachgegangen wird“, so Weingardt.

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