Zweibrücken Zweibrücken rückt zusammen und hilft sich

In der Blauen Adria
In der Blauen Adria Foto: thof

Seit Samstag rückt Zweibrücken zusammen. Es entstehen Angebote für Zweibrücker, die sich während der Corona-Krise nicht so gut zu helfen wissen. Es gibt Aufrufe, sich daran zu beteiligen. Im Folgenden ein Überblick darüber, wer was tut, ohne Anspruch auf Vollständigkeit.Das Deutsche Rote Kreuz (DRK), der Bummelzug im Hauptbahnhof, die Heinrich-Kimmle-Stiftung und der Cap-Markt schnüren bis Mittwoch ein Paket, um Menschen mit Lebensmitteln zu versorgen, die nicht selbst einkaufen können. Derzeit laufen die Vorbereitungen, um das umfangreich tun zu können. Hierfür werden Helfer gesucht. Sie sollen helfen, Menschen über Wochen mit Lebensmitteln zu versorgen. Wer helfen will, melde sich beim Roten Kreuz unter der Telefonnummer 06332/3735.

Die Junge Union Zweibrücken sucht so genannte Einkaufshelden für die Stadt. Diese werden Einkäufe für alte und kranke Menschen erledigen. Die Registrierung der Einkaufshelfer erfolgt unter www.die-einkaufshelden.de/registrierung

Christina Mayerhoff verweist auf ihre Facebook-Gruppe, die sich „Nachbarschaftshilfe Zweibrücken“ nennt. Die Ixheimerin hat sie für alltägliche Dinge wie Gassigehen mit dem Hund und das Blumengießen im Urlaub eingerichtet. Die Gruppe kann während Corona ebenfalls ihren Beitrag leisten. „Nachbarschaftshilfe ist mir sehr wichtig. Meine Familie und ich wären auch froh, wenn man uns hilft, wenn was bei uns passiert. In der jetzigen Zeit sollte man zusammenhalten“, meint die Mutter zweier Kinder.

Wer in Zeiten der Krise und der Angst Seelsorge benötigt, kann sich an die Pfarrei St. Elisabeth wenden. Zwar fallen die Gottesdienste vorerst aus. Das katholische Pastoralteam bleibt für Notleidende aber erreichbar. Nicht nur am Telefon, oder virtuell per E-Mail. „Wir kommen auf Wunsch nach Hause“, verspricht Pfarrer Wolfgang Emanuel. Weitere Infos gibt es unter www.pfarrei-zweibruecken.de

Nur während der Corona-Krise bietet der Ernstweiler Hof einen Lieferservice für Menschen, die ihr Zuhause lieber nicht verlassen wollen. Das Angebot beschränkt sich auf das Wochen- und das Tagesgericht. Wer es nutzen möchte, soll am Vortag bis 18 Uhr beim Ernstweiler Hof anrufen. Auf diese Weise sei es möglich, mindestens 200 Personen zu versorgen. Das Essen wird so angeliefert, dass man es wärmen oder einfrieren kann. Weitere Informationen gibt es unter www.ernstweilerhof.de

Lothar Wagner
Lothar Wagner Foto: thof
x