Zweibrücken Zur Sache: 70 Prozent kaufen online

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Die Digitalisierung verändert das Verbraucherverhalten und die Geschäftsmodelle im Einzelhandel tiefgreifend. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, sei die bloße Präsenz vor Ort für viele Einzelhändler deshalbmittelfristig zu wenig, meint Petra Stricker. Denn Verbraucher und potenzielle Kunden informierten sich gerne online und kauften auch dort ein. Neben der Präsenz im Laden müsse der Einzelhändler mit seinen Produkten folglich auch online erreichbar sein. Neben einer eigenen Website oder auf der Website des „Gemeinsamhandel Zweibrücken“ seien auch Einträge in Suchportalen und der Aufbau lokaler Online-Plattformen denkbar. Citymanagement und „Gemeinsamhandel Zweibrücken“ könnten hier unterstützend helfen. Viele jungen Kunden wünschen sich laut Stricker künftig auch digitalen Service im Zweibrücker Handel – etwa freies WLAN und Shopping-Apps. Aber auch die derzeit nur noch gut 30 Prozent, die sich als traditionelle Handelskäufer ansehen und nicht gerne im Internet einkaufen, müsse sich der Handel erhalten. Stricker betont, dass eine deutliche Mehrheit der Kunden auch in Zukunft im stationären Einzelhandel einkaufen möchte, dies aber gerne mit einem Einkaufserlebnis kombinieren möchte. Im Lebensmittelbereich stelle das Online-Einkaufen hingegen keine nennenswerte Konkurrenz dar. |ts

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