Zweibrücken Wohnhaus in Ixheim brennt: 180.000 Euro Schaden

Zwei Bewohner erlitten eine Rauchgasvergiftung.
Zwei Bewohner erlitten eine Rauchgasvergiftung.

[aktualisiert 15.04 Uhr] Bei einem Kellerbrand im Zweibrücker Stadtteil Ixheim am Donnerstagabend entstand ein Schaden von 180.000 Euro. Das teilte die Feuerwehr mit.

Laut Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Frank Theisinger wurde die Feuerwehr kurz nach 19 Uhr zu einem Brand in einem Wohnhaus der Thierystraße alarmiert. Dort brannte es im Keller, und die Flammen schlugen durch ein Fenster. Der Brand drohte sich im Haus auszuweiten. Einige Bewohner des Hauses waren bereits ins Freie gelangt. „Am Fenster der Dachgeschosswohnung machte sich ein Bewohner bemerkbar. Ihm war der Fluchtweg durch das stark verrauchte Treppenhaus verwehrt“, teilte Frank Theisinger mit.

35 Feuerwehrleute waren im Einsatz.
35 Feuerwehrleute waren im Einsatz.

Die Feuerwehr, die acht Minuten nach der Alarmierung mit dem ersten von acht Löschfahrzeugen eintraf, versuchte sofort, das weitere Ausbreiten des Brandes zu verhindern. Gleichzeitig wurde ein Trupp ins Dachgeschoss geschickt, um den Bewohner zu retten. Laut Polizei wurde er mit einer Atemschutzmaske aus dem Haus gebracht. Nach einer Viertelstunde hatte die Feuerwehr verhindert, dass sich das Feuer weiter ausbreitet, und nach weiteren 15 Minuten war der Brand gelöscht. Der Rettungsdienst betreute die Bewohner, von denen zwei eine Rauchgasvergiftung erlitten hatten. Die Verletzten wurden vorsorglich ins Krankenhaus gebracht.

Acht Feuerwehrautos waren vor Ort.
Acht Feuerwehrautos waren vor Ort.

Der Einsatz mit 35 Feuerwehrleuten war gegen 21 Uhr beendet. Der Rettungsdienst war mit einem Fahrzeug und zwei Angehörigen vor Ort. Die Polizei Zweibrücken sicherte die Einsatzmaßnahmen ab. Das Sachschaden wird auf 180.000 Euro geschätzt.

Das Feuer war nach einer halben Stunde gelöscht.
Das Feuer war nach einer halben Stunde gelöscht.

Laut Polizei sind drei Wohnungen des Mehrfamilienhauses sind durch die Ruß- und Rauchgasentwicklung nicht mehr bewohnbar. Die Betroffenen seien vorübergehend bei Freunden und Bekannten untergekommen. Die Polizei schätzt den Schaden „auf einen unteren sechsstelligen Betrag“. Die Kriminalpolizei Pirmasens hat die Ermittlungen aufgenommen. Nach dem derzeitigem Stand könnte der Brand durch einen technischen Defekt an einem Wäschetrockner entstanden sein.

Laut Polizei sind drei Wohnungen des Mehrfamilienhauses sind durch die Ruß- und Rauchgasentwicklung nicht mehr bewohnbar.
Laut Polizei sind drei Wohnungen des Mehrfamilienhauses sind durch die Ruß- und Rauchgasentwicklung nicht mehr bewohnbar.
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