Handball
Wiedersehen mit Eisel: SV 64 Zweibrücken bei HSG Friesenheim/Hochdorf II
„Wir haben im Moment kein Problem im Angriff“, verweist Bullacher auf die erzielten Tore. Nur in Pforzheim/Eutingen knackte der SV die 20-Tore-Marke nicht. Dort stand mit Bastian Rutschmann ein Torhüter der Extraklasse zwischen den Pfosten. Der hatte (bei sieben Gegentoren) allein in der ersten Halbzeit neun Bälle gehalten. „Wir haben in dieser Saison im Schnitt im gesamten Spiel acht gehaltene Bälle“, verweist Bullacher auf die SV-Statistik. Die Torhüter Marko Ivankovic (fällt aus gesundheitlichen Gründen derzeit aus) und Alexander Dörr waren noch nicht der Rückhalt wie im Oberliga-Aufstiegsjahr.
Mit Tom Grieser fällt der Mann im SV-Abwehrzentrum aus. Nun der Kreuzbandriss von Christopher Huber, der die Lücke, die Grieser hinterlassen hat, schließen sollte. „Wir beschäftigten uns diese Woche nur mit uns, analysierten noch mal genau, was wir richtig gemacht haben, wo wir nachsteuern müssen“, sagt Bullacher.
Trainer gewechselt
Die taktische Einstellung auf den Gegner sei „ja realistisch nicht möglich, denn wir wissen ja nicht, wie der neue Trainer in Hochdorf spielen lässt“, ergänzt der SV-Coach. Eine Mannschaft trage immer die Handschrift des Trainers. Da Matthias Polifka erst zu Wochenbeginn die Nachfolge des nach der Hochdorfer Niederlage in Pforzheim entlassenen Björn Friedrich angetreten hat, „gibt es noch keine Informationen darüber, wie er spielen lässt“, sagt Bullacher.
„Die Stimmung ist gut. Die Mannschaft hat den Wechsel sehr gefasst aufgenommen“, gibt Polifka die Eindrücke aus seinen ersten Trainingseinheiten wieder. Alles müsse er nicht umkrempeln, sagte der 41-Jährige. Erst nach und nach werde er in im Training eigene Akzente setzen.
Eisel wird wohl spielen
Nominell hat Hochdorf eine auf allen Positionen richtig gut besetzte Mannschaft mit dem erfahrenen Roko Peribono im Tor. Zu dem Hochdorfer Team gehört auch Marc-Robin Eisel, der zu Saisonbeginn von Zweibrücken nach Hochdorf wechselte, versehen mit dem Zweitspielrecht für den Zweitligisten Eulen Ludwigshafen. Die Eulen sind quasi die erste Mannschaft innerhalb des HLZ Friesenheim/Hochdorf. „Da die Eulen am Freitag gefordert sind, wird Marc-Robin gegen uns sicher spielen“, prognostiziert Bullacher ein Wiedersehen mit dem Rückraumspieler.
Ein Wiedersehen wird es auch für SV-Spielmacher Tim Götz in dieser Partie geben, denn vor seinem Wechsel nach Zweibrücken führte er in Hochdorf Regie. Dass er den SV-Angriff an alter Wirkungsstätte wieder Richtung 30-Tore-Marke lenkt, darauf setzen die Zweibrücker.