Zweibrücken Wer bringt zuerst die Kuh vom Eis?
Beim SV Palatia Contwig kann in Sachen Klassenerhalt immer noch was anbrennen, Trainer Bernd Utzinger sagt: „Die Kuh ist noch nicht vom Eis.“ Seine Truppe hat als Tabellenzehnter 34 Punkte auf dem Konto. Wie mit dem zuletzt abgebrochenen Spiel gegen den SV Hochstellerhof umgegangen wird, ist immer noch unklar. Utzinger geht davon aus, dass die beim Stand von 8:0 für Contwig beendete Partie zugunsten seiner Elf gewertet wird, alles andere sei eigentlich undenkbar. Laut Staffelleiter Edgar Wallitt steht die Entscheidung der Gebietsspruchkammer aber noch aus. Die Contwiger Palatia hat in der bisherigen Rückrunde eine leicht defizitäre Bilanz vorzuweisen. Von den elf Begegnungen der Rückserie wurden vier gewonnen, zwei Remis und fünf Niederlagen stehen zu Buche. Bernd Utzinger macht dafür eine Menge verletzter und gesperrter Spieler verantwortlich, Kontinuität sei seit dem Rückrundenstart ein Fremdwort. „Es war ein Auf und Ab“, sagt er, einige Wochen lang habe die Palatia auch ein echtes Torwartproblem gehabt. Ins Spiel gegen den SV Ixheim (Samstag, 18 Uhr) könne er wieder keine Bestbesetzung schicken. Unter anderem laboriere Abwehrstratege Stefan Höh an einem Mittelfußbruch, für andere Contwiger Kicker gelte die Klassifizierung „Wackelkandidat“. Man könnte ein kleines Rätsel daraus machen und fragen, was Oliver Schneider an den letzten vier Ergebnissen seiner Mannschaft stört: 2:0 gegen Bottenbach, 1:0 gegen Battweiler/Reifenberg, 3:1 gegen Hermersberg II und 7:0 gegen den FC Fischbach. Klar, es ist der Gegentreffer im Hermersberg-Spiel. „Ich will möglichst zu Null spielen“, sagt der Spielertrainer des SV Ixheim. Schaut man auf die Rückrundentabelle, würde man den SVI kaum für einen Abstiegskandidaten halten, hier liegt die Truppe auf dem sechsten Platz. In der Gesamtrangliste ist es aber eben Rang zwölf (31 Punkte), was bei Schneider noch kein Gefühl der Sicherheit auslöst. „Wir brauchen noch sechs Punkte“, hat er ausgerechnet, auch am Contwiger Bahnhof wolle er am Wochenende auf Sieg spielen lassen. „Mit einem Punkt gegen Contwig können wir nicht zufrieden sein.“ Seine Mannschaft sei heiß auf das Derby. Der Ixheim-Coach ist zuversichtlich, dass der Auswärtscoup gelingt. „Das Selbstvertrauen ist wieder da“, sagt Schneider, der unlängst Dirk Darsow beerbte, nach der Serie mit vier Siegen. Die Personalsituation vorm Samstagsspiel verstärkt Schneiders Optimismus. „Unser großer Kader ist weitgehend komplett“, sagt er. Schon gegen Fischbach habe er 17 Spieler zur Verfügung gehabt. |bun