Kolumne Abseits RHEINPFALZ Plus Artikel Warum für die SG Rieschweiler die Luft ganz schön dünn wird

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In unserer heutigen Kolumne „Abseits“ geht es unter anderem um Top-Teams als Kontrahenten auf der Saison-Zielgeraden und einen stolzen Doppelpacker in der Verbandsliga.

SG Rieschweiler: Noch drei Top-Teams als Gegner

Ob und wer aus der Landesliga West in diesem Jahr absteigt, ist fraglich. Die SG Rieschweiler rutschte zuletzt aber immer mehr in den Tabellenkeller, verlor gegen den Vorletzten der Liga, den SV Hinterweidenthal, nun mit 0:2. Fünf Spiele stehen noch aus, davon einige gegen Spitzenteams der Liga wie den SC Hauenstein, die SG Meisenheim/Desloch/Lauschied und den SV Hermersberg. Das kann richtig eng werden für Rieschweiler auf Platz 13. Der letzte Punktspielsieg datiert vom 23. November, ein 7:2 gegen die TuS Bedesbach-Patersbach. Loslegen muss die SGR am Sonntag am besten schon gegen Hauenstein, sonst gibt es im Ausgabegebiet bald einen Bezirksligisten mehr. Björn Hüther hat mit seinem Rücktritt den Weg für neue Impulse freigemacht.

SC Stambach: Vorsprung schmilzt langsam dahin

„Es ist so, dass wir gegen Konkurrenten wie Obersimten nichts geschenkt bekommen. Dort ist es nicht leicht zu gewinnen“, sagt Steven Hörner, Co-Trainer des SC Stambach, nach dem 1:1 seines Teams beim Tabellensechsten. Stambach verlor zwar nach der Winterpause nicht allzu viele Spiele, die Deutlichkeit der Ergebnisse der ersten Saisonhälfte wird aber vermisst. Gegen Obersimten wurde der Führungstreffer des Stambachers Cedric Keßler in der 70. Spielminute noch ausgeglichen. „Unsere Gegner in den letzten Wochen waren bis auf Gersbach alle aus den Top fünf. Wir wollen die letzten fünf Spiele gewinnen, dann schauen, was rauskommt. Wir können ja nur auf unsere Spiele schauen“, sagt Hörner, der aber hofft, dass auch die Konkurrenz aus Großsteinhausen und der SG Knopp/Wiesbach mal noch Punkte lässt.

Noch ist Stambach zwar Tabellenerster. Weil Großsteinhausen aber gegen Ixheim mit 3:0 siegte, liegt der SVG nur deshalb hinter Stambach, weil der Primus einen Punkt und eine Partie mehr auf dem Konto hat. Auch Knopp/Wiesbach kann mit seinem Nachholspiel und dem Spiel des Wochenendes, als der FC Höheischweiler nicht antrat, noch nah heranrücken. Das wird sicher eine Frage der Nerven zum Saisonende hin, inklusive des ständigen Blickes auf die anderen Sportplätze. Los geht’s damit am Donnerstag, dann spielt Verfolger Großsteinhausen gegen den TuS Rimschweiler/VB Zweibrücken II.

SV Palatia Contwig: Zweite noch nicht ganz am Ziel

„Es gibt nicht nur die erste Mannschaft im Verein. Die Zweite kann am nächsten Wochenende Meister werden“, sagten Vertreter des SV Palatia Contwig bei der RHEINPFALZ-Sportlerehrung in Althornbach am Mittwoch. Das zeigt, wie sich der Verein aufstellt, was von Bedeutung ist. Also nein, in Contwig interessierte man sich am Wochenende nicht nur für das Remis gegen den FV Ramstein, auch wenn Luca Wick in der siebten Minute der Nachspielzeit für den Ausgleich sorgte und damit wohl den Bezirksliga-Klassenverbleib der Ersten so gut wie gesichert hat.

Es gibt eben im Verein auch noch eine zweite Mannschaft, die wichtig ist. Nach 19 von 22 Partien in der C-Klasse Pirmasens/Zweibrücken West hat die Palatia-Reserve 46 Zähler auf dem Konto. Nur elf Punkte wurden von den Contwigern dabei nicht eingeheimst. Der ärgste Verfolger ist der SVN Zweibrücken II auf dem Relegationsplatz. Mit acht Zählern Vorsprung auf den SVN braucht es, anders als in der Bundesliga beim FC Bayern München, noch ein wenig, um die Palatia-Meisterschaft zu sichern, aber es sieht sehr gut aus. Ernsthaft stoppen kann die Mannschaft von Trainer Charles Hopkins wohl keiner mehr.

8:0 hieß es am Sonntag gegen die SG Maßweiler/Höhmühlbach II. Bereits nach der ersten Hälfte stand es 5:0 gegen das Tabellenschlusslicht. Es stehen noch der FK Petersberg II, der SV Ixheim II und der SG Knopp/Wiesbach II auf dem Spielplan. Es müsste doch mit dem Teufel zugehen, wenn die Palatia-Zweite dann nicht nächste Woche mit Meistersekt den Aufstieg in die B-Klasse feiern könnte.

FK Pirmasens II: Strassel stolz auf ersten Doppelpack

„Ja, das war mein erster Doppelpack für die FKP-Zweite“, bestätigt Nils Strassel aus Rieschweiler-Mühlbach stolz nach seinen zwei Toren zum 3:1 und zum 4:2 in der Nachspielzeit bei deren 4:2-Verbandsliga-Sieg beim TuS Marienborn. „Beim ersten Tor kam der Ball über links, und ich musste ihn nur noch einschieben. Beim zweiten war deren Torwart bei einem Eckball mit vorne. Ich hab’ dann das Laufduell beim folgenden Konter gewonnen und aus etwa 30 Metern getroffen“, berichtete der 20-Jährige schmunzelnd. Für die kommende Saison hat der Student des Fachbereichs „Bauingenieurwesen“ in Kaiserslautern („Das ist anspruchsvoll, macht aber viel Spaß“) beim derzeitigen Tabellenfünften der Saarlandliga, dem FC Palatia Limbach, angeheuert.

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