Zweibrücken
Warum die Gewobau die Autos stehen lässt und mit E-Bikes Zeit und Geld spart
9000 Euro haben die beiden Elektro-Fahrräder gekostet, die die Gewobau bei Zweirad Sieber gekauft hat. Bei rund 100 Kilometern Reichweite sollen künftig Dienstfahrten im Innenstadtbereich Zeit und Geld sparen, indem die Mitarbeiter aufs Auto verzichten. „Die E-Bikes sparen Zeit. Bis man mit dem Auto aus dem Parkhaus ist und dann vor Ort einen Parkplatz gefunden hat, dauert meist länger, als mit dem E-Bike zu den jeweiligen Wohnungen zu fahren“, erklärte Gewobau-Chef Jörg Eschmann.
Die Anschaffung geht auf die Idee von Hauswart Jens Bernhard zurück, der selbst begeisterter Radfahrer ist und beim diesjährigen Stadtradeln mitgemacht hat. Die beiden Fahrräder sollen noch gut sichtbare Gewobau-Aufkleber bekommen, und auch T-Shirts mit dem Schriftzug der Gesellschaft für Bauen und Wohnen sind im Gespräch.
„Wir wollen, dass die Mitarbeiter angesprochen werden. Ein Auto hält niemand an, beim Fahrrad sieht das anders aus“, sagt Eschmann. Für ihn sind die beiden E-Bikes auch Mittel, um die Ansprechschwelle der Mieter zu senken. Die Gewobau betreibt in Zweibrücken rund 2700 Wohnungen und in Homburg rund 250.
Die vier Hauswarte kümmern sich um die Wohnungen, regeln beispielsweise Besichtigungen, kümmern sich um den Zustand der Wohnungen, achten auf das Einhalten der Hausordnungen und sind generell Ansprechpartner für die Mieter ihres jeweiligen Gebietes. Werkzeuge benötigen sie nicht: Um Reparaturen und ähnliches kümmern sich die Mitarbeiter im Regiebetrieb.
Außer den Architekten und Hauswarten stehen die Elektrofahrräder nachrangig auch den anderen Verwaltungsmitarbeitern der Gewobau zur Verfügung. Die beiden Räder werden jede Nacht aufgeladen, sodass sie täglich einsatzbereit sind.