Rheinpfalz-Sommerredaktion Walter Rimbrechts Kampf für Demokratie
„Der Mensch glaubt, dass der Stadtrat oder die Stadtverwaltung für alles zuständig sei“, formuliert Walter Rimbrecht nach vielen sehr positiven Dingen („Zweibrücken ist eine tolle Stadt“) ein kleines Wermutströpfchen dazu, was sich seiner Ansicht nach in den vergangenen Jahren verändert hat in der Stadt. Insofern sei der Kampf für Demokratie und Courage immer noch mindestens genauso wichtig, wie zu Beginn seines Engagements dafür einst als Schulleiter der Ignaz-Roth-Schule. Bereits vor vielen Jahren habe es mit großen Demonstrationen zur Erinnerung an die NS-Zeit in Zweibrücken begonnen, erzählt der Pensionär, SPD-Politiker, stellvertretender Vorsitzender des Verwaltungsrates der Pfarrei Heilige Elisabeth, Trompeter, Hobbyimker und weist ganz nebenbei noch auf die Buchveröffentlichung des Arbeitskreises „Zwangsarbeit“ hin. Irgendwie hängt alles mit allem zusammen, spürt man beim lockeren Plausch beim Kaffee. Warum es ihm – selbst studierter Volks- und Betriebswirt sowie ganz früher EDVler – ein Anliegen war, die Berufsschule zu einer attraktiven, breit aufgestellten Einrichtung mit weiterführenden Bildungsmöglichkeiten zu etablieren, deren Absolventen auch nach einem anschließenden Studium im besten Fall auch die praktische Seite des jeweiligen Berufsfeldes kennen und verstehen. Warum man von Bienenvölkern viel lernen kann über das Scheitern bestimmter gesellschaftlicher Entwicklungen.