Zweibrücken Wallhalber Trinkwasserverband will neue Ringleitung im Winter bauen

Zwischendurch sah es so aus, als könnte ein Personalwechsel in der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd in Kaiserslautern das Ganze noch gefährden. Aber große Teile der Ringleitung, die einmal die komplette Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Wallhalben und Teile der Nachbarverbandsgemeinde Waldfischbach-Burgalben mit Wasser versorgen soll, könnten im Winter gebaut werden. Den Plänen des Ingenieurbüros Dilger stimmte der Wasserzweckverband Sickingerhöhe-Wallhalbtal am Donnerstag zu. Vier Wasserleitungen stellte Martin Breitsch von dem Dahner Ingenieurbüro vor, wie Werkleiter Joachim Becker am Freitag im Gespräch mit der RHEINPFALZ erläuterte. Es geht um 1650 Meter von der Erlenmühle bei Wallhalben nach Saalstadt für 680.000 Euro netto, 690 Meter von Schauerberg nach Höheinöd für 250.000 Euro, 1900 Meter von Weselberg nach Hermersberg für 915.000 Euro und fünf Kilometer von Höheinöd nach Thaleischweiler-Fröschen für 1,7 Millionen Euro. Das Land fördert die Arbeiten mit einem zinslosen Darlehen über die volle Höhe der Kosten - mit Ausnahme de fünf Kilometer langen Leitung, für die es nur 75 Prozent gibt. Ursprünglich sollte das Projekt mit 90 Prozent gefördert werden, ein Teil als zinsloses Darlehen, ein Teil als Zuschuss, der nicht zurückgezahlt werden muss. Becker hofft, dass die Arbeiten im Winter beginnen können. Anders als im Straßenbau sei das hier eine gute Zeit: "Wir würden gerne im Winter bauen, wenn die Felder abgeerntet sind. Wir wollen den Leuten so wenig Last wie möglich machen."Neben den vier Leitungen, um die es am Donnerstag ging, fehlen noch Verbindungen von Thaleischweiler-Fröschen nach Höhfröschen und von Rieschweiler nach Maßweiler. Wird das Konzept komplett umgesetzt, soll es 14 Millionen Euro kosten.