Handball
VTZ-Trainer treffen in Nieder-Olm auf einen alten Bekannten
VTZ-Trainer Philip Wiese kennt das. In mehr als drei Jahrzehnten, die er dem Handballsport verbunden ist, hat er schon alles erlebt und weiß genau, dass das beste Mittel, um den Schalter umzulegen, schlicht ein Erfolg ist. Weil Erfolge Selbstvertrauen vermitteln. „Wir werden auch in Nieder-Olm alles probieren“, sagt Wiese. Dass der Gegner Nieder-Olm heißen muss, ist jedem Kenner beim Blick auf die außergewöhnliche Anwurfzeit klar. 11 Uhr morgens ist eine von den Rheinhessen normal gern gewählte Anwurfzeit. „13 Uhr ist daher schon in Ordnung. Wir fahren um 10 Uhr weg, das sollte passen“, sagt der VTZ-Trainer. Sein Team sollte wach genug sein, um gegen Nieder-Olm mit Tempo die vielleicht entscheidenden Tore zu werfen.
In Nieder-Olm treffen Wiese und sein Trainerkollege Kai Schumann auf einen guten Bekannten. So wie die beiden über viele Jahre als Spieler dem VTZ-Spiel den Erfolgsstempel aufgedrückt haben, tat das in Nieder-Olm Tino Stumps. Der Ausnahmespieler ist nun der Mann an der Seitenlinie. Einen ersten Erfolg konnte er verbuchen: Er führte den früheren Drittligisten, der in die Rheinhessen-Liga abgestiegen war, 2020 zurück in die Oberliga. Hier ergeht es den Rheinhessen aktuell wie der VTZ: oft nah dran, nur das letzte Quäntchen zum Erfolg fehlt. Der TVN hat den Vorteil einer in der Bundesliga spielenden A-Jugend, der beste Handballnachwuchs aus einem Umkreis von 130 Kilometern trägt das TVN-Trikot. Auf die Junioren kann Stumps im Bedarfsfall zurückgreifen.