Basketball
VT Zweibrücken beim Heimsieg gegen Lambsheim erstmals über 100 Punkte
Seit Soeren Adomeit den Trainerjob von Gabriela Chnapkova übernommen hat, klettert das Team der VT Zweibrücken in der Tabelle der Basketball-Oberliga langsam nach oben und hält Anschluss ans untere Mittelfeld. Beim 105:74 (24:22, 58:40, 83:55)-Heimsieg gegen den Dritten Eintracht Lambsheim knackten die VTZ-Korbjäger erstmals die 100-Punkte-Marke in dieser Saison.
Der 38-jährige Adomeit, Bezirksleiter für Baumaterialien im süddeutschen Raum, schwärmt nach dem dritten Saisonerfolg regelrecht von seiner Mannschaft. Unter der Woche habe er vor seinem dritten Einsatz an der Seitenlinie eine neue Variante der Zonenverteidigung eingeübt. „Ich war sehr begeistert, wie die Jungs das umgesetzt haben“, sagt der Ixheimer, der eigentlich selbst noch spielt, aber mit einer Schulterverletzung zuletzt längere Zeit ausfiel. „Ich weiß gar nicht, ob ich wieder zurück will aufs Feld, so viel Spaß macht mir das Trainerdasein derzeit“, führt er aus.
Wenig Ballverluste, gute Trefferquote
„Ein Schlüssel zu unserem dritten Sieg war, dass wir – im Gegensatz zu den Gästen – sehr wenig Ballverluste hatten und in der ersten Halbzeit einfach sehr gut den Korb getroffen haben“, sagt Adomeit, der selbst in der VTZ-Jugend in den 1990ern mit dem Basketball begonnen hat. Besonders Luca Höchst, dem er viele Freiheiten auf dem Feld einräumt, habe vor der Pause ein Feuerwerk abgebrannt. Höchst kam auf 31 Punkte, hatte am Ende auch drei Dreier versenkt. Der Auftritt seiner Mannschaft habe ihm aber insgesamt gefallen. „Die waren heiß, haben mit viel Tempo und Aggressivität gespielt.“ Selbst die gegnerische Trainerin Ulrike Fleissner-Tiessen zollte der VTZ-Spielweise laut Adomeit Respekt: „Die hat gesagt, dass es Spaß macht, uns zuzusehen.“
Einen Glücksgriff hatten die VTZ-Basketballer zudem unter der Woche getan. Mit Austin Parker konnten sie einen neuen Flügelspieler verpflichten. Der aus dem Bundesstaat Missouri stammende 24-Jährige hatte früher am Junior College gespielt und suchte in Deutschland einen Verein. „Über den gut vernetzten Tim Burkholder fand er dann den Weg zu uns“, sagt Adomeit. Der US-Amerikaner ist noch bis 2025 auf der Air Base in Ramstein stationiert. Parker sei ein sehr athletischer Spieler mit viel Power und Spielintelligenz – was er mit 19 Punkten gegen Lambsheim gleich mal unterstrich. „Wenn wir spielen wie gegen Lambsheim, gewinnen wir am Sonntag zu Hause auch das erste Rückrundenspiel gegen den MJC Trier“, sagt VTZ-Coach Adomeit daher überzeugt.
So spielten sie
VT Zweibrücken: Höchst (31), Burkholder (19), Simon (3), Rendgen (7), Meenken (14) – Parker (19), Klein (8), Kortmann und Midani (je 2), Bozdemir, Foster