Zweibrücken Verschwenkung und Baken auf der A8: Das wird noch Jahre so bleiben
Auf Höhe der Landesgrenze zwischen Rheinland-Pfalz und Saarland müssen Autofahrer auf der A8 einen kleinen Schlenker fahren, die Spuren sind verengt, es gilt Tempo 80. Laut Autobahn GmbH ist das kein vergessenes Relikt eines Brückenneubaus. Vielmehr ist die Brücke dort noch gar nicht saniert. Die Verkehrseinschränkungen werden bis auf Weiteres auch so bleiben.
Die Fahrstreifen sind in Richtung Mittelstreifen versetzt, um die Verkehrsbelastung von der äußeren Brückenkante − dem sogenannten Kragarm − wegzunehmen. In der Mitte ist die Brücke stabiler. Das hat eine statische Nachrechnung ergeben, schreibt die Autobahn GmbH auf Anfrage der RHEINPFALZ.
Jedes Jahr 45.000 Euro
Die Verschwenkung komme erst weg, wenn die neue Brücke steht. Mit dem Neubau soll aber erst Ende 2032 begonnen werden. Die Verschwenkung kostet laut Autobahn GmbH jährlich 45.000 Euro. Nach aktuellem Stand sind keine weiteren Verkehrseinschränkungen vorgesehen. Das heißt aber nicht, dass sich die Lage bis 2032 nicht doch noch ändert, wenn „unvorhergesehene bauliche oder statische Gründe“ dafür sorgen.