Zweibrücken Ute Neumüller und Joanna Whittaker-Simon stellen aus

Joanna Whittaker-Simon: „Sagres“.
Joanna Whittaker-Simon: »Sagres«.

Ab Samstag werden Werke von den Künstlerinnen Ute Neumüller und Joanna Whittaker-Simon in der Galerie im Mannlich-Haus ausgestellt.

„Mutter Erde in ihrer Vielfalt“ lautet der Titel der Ausstellung mit Werken von Ute Neumüller und Joanna Whittaker-Simon im Zweibrücker Mannlich-Haus, Herzogstraße 8. Ute Neumüller lebt und arbeitet in Zweibrücken. Sie absolvierte eine Lehre zur Steinmetzin und Steinbildhauerin an der Meisterschule für Handwerker in Kaiserslautern. Danach besuchte sie die Fachhochschule für Design in Saarbrücken. Sie arbeitet mit Ton, Porzellan und Beton. Bei ihren Werken handelt es sich ausschließlich um Frauenskulpturen. Inspirieren ließ sie sich dabei von den Werken der Künstlerin Niki de Saint Phalle. Ihre wohlgeformten, weiblichen Skulpturen hat sie „Madame“ getauft.

Die gebürtige Engländerin Joanna Whittaker-Simon, wohnt und arbeitet in Pirmasens. Seit 1996 ist sie Lehrerin für Bildende Kunst und Englisch am dortigen Hugo-Ball-Gymnasium. Seit 1990 ist sie Mitglied der „Künstlergruppe Nahe“ in Bad Kreuznach . Schon im Studium an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz zog es sie zu den grafischen Fächern Zeichnen, Industriezeichnen, Druckgrafik und Schrift. Auf einer Studienreise nach Italien entdeckte sie das Medium der am Straßenrand wachsenden Rohrfeder für sich, die selbst zugeschnitten mit Tusche wunderbar spontane und frische Zeichnungen produziert. Dieser Technik ist sie bis heute treu geblieben.

Info

Ute Neumüller, Objekte, Joanna Whittaker-Simon, Zeichnungen, Zweibrücken, Galerie im Mannlich-Haus, Herzogstraße 8, 6. bis 27. Juni, Öffnungszeiten: samstags 15-18 Uhr.
Vernissage: 6. Juni, 15 Uhr, es spricht der Zweibrücker Autor Wolfgang Ohler.

Figur von Ute Neumüller (Ausschnitt).
Figur von Ute Neumüller (Ausschnitt).
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