Zweibrücken Triwo sieht sich als Bauherr und Vermieter

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Der Flughafen-Käufer Triwo AG will zügig beim zuständigen Landkreis auf eine Flächennutzungsplan-Änderung für das 178 Hektar große Airport-Gelände hinwirken. „Im Wesentlichen ging es heute darum. Wir haben unsere Vorstellung vorgetragen“, sagte Triwo-Projektmanager Johannes Kemmer nach dem gestrigen Treffen mit Innenminister Roger Lewentz und kommunalen Vertretern. En détail gebe es nichts Neues zu dem Bekannten. 90 Prozent der Gebäude seien vermietet, das KFZ-Testcenter habe den Betrieb aufgenommen. Dem Vernehmen nach werden die Startbahn des Flughafens und die Rollbahnen schon im Sommer gut genutzt. Die Triwo hat erstes Personal eingestellt. Neben dem KFZ-Testcenter spiele die fliegerische Nutzung für die ansässigen Betriebe eine große Rolle. Darüber hinaus entwickelt Triwo eigene Überlegungen für eine fliegerische Nutzung. Auf Anfrage der RHEINPFALZ wollte sich Triwo-Vorstand Peter Adrian dazu gegenwärtig aber noch nicht äußern. Innenminister Roger Lewentz, dessen nachgeordnete Behörde, das Luftamt Hahn, in die Planungen einbezogen ist, zeigte sich gestern bei seinem Zweibrücken-Besuch zuversichtlich: „Das war sehr ansprechend, was uns die Triwo heute vorgestellt hat. Das KFZ-Testcenter scheint gut anzulaufen, und für den nördlichen Bereich des Areals gibt es Überlegungen. Da sondiert die Triwo aber noch.“ Der nördliche Bereich des Areals, zum bestehenden Gewerbegebiet an der Greenwichstraße und zum Multimedia-Internetpark hin, eignet sich für Gewerbeansiedlungen. Einen Schwerpunkt sieht Triwo offenbar in Automobilzulieferbetrieben. Gegenüber dem Minister betonte die Triwo gestern, dass man sich als Entwickler, als Bauherr und Vermieter sieht, nicht als Verkäufer. (cps)

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