Handball RHEINPFALZ Plus Artikel Trainer Lydorf nach Niederlage der Zweibrücker Damen sauer

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So nah dran an einem Punktgewinn beim TV Bassenheim waren die Oberliga-Handballerinnen des SV 64 Zweibrücken in bisher acht Partien nur einmal: Im November 2017 unterlagen sie 28:29. Genau so bitter wie die damalige Niederlage fühlte sich die jetzige im Rheinland an.

Mit 28:27 (15:17) triumphierten die Gastgeberinnen auch im neunten Spiel. „Ich bin echt sauer“, bekannte SV-Trainer Rüdiger Lydorf. Haarscharf war seine Mannschaft am verdienten Punktgewinn vorbeigeschrammt. Fortuna stand nicht auf SV-Seite. Das Strafzeiten- und Siebenmeter-Verhältnis (1:9) fiel auch nicht zugunsten der Gäste aus. Sechs Zeitstrafen gegen Zweibrücken, bei einer gegen Bassenheim, zeigten Wirkung. „Wir haben in den letzten 20 Minuten gefühlt immer in Unterzahl gespielt“, resümierte Lydorf.

Der Verlauf der Anfangsphase „geht allerdings auf unsere Kappe“, sagte Lydorf. Zum einen, räumte er ein, habe Bassenheim mit ständigem schnellem Spiel von hinten raus überrascht. „Bisher nicht ihre stärkste Waffe.“ Zum anderen hätten seine Spielerinnen zu Beginn „schön konsequent genau das gemacht, was wir besprochen hatten, was wir nicht machen“. Folglich führte Bassenheim nach 14 Minuten 8:5. Lydorf nahm eine Auszeit, und Zweibrücken fand in die Spur. Lucy Hilz traf zum 14:14 (27.), Lucy Dzialoszynski brachte ihr Team 15:14 in Führung.

SV-Team zehn Minuten ohne Treffer

Zweibrücken führte verdient zur Pause, und spielte nach Wiederanpfiff konzentriert weiter. Die achtfache Torschützin Annalena Frank war schwer zu stoppen, Janine Baus setzte mit Würfen aus dem Rückraum Akzente. „Wir haben das als Mannschaft in dieser Phase wirklich gut gemacht“, sagt Lydorf.

Aber Lara Schlicker hatte sich schon früh verletzt, was die Wechselmöglichkeiten dezimierte. Spielerinnen wie Marie Kiefer, die angeschlagen waren, zollten dem Pensum kräftemäßig Tribut. Bassenheim deckte Annalena Frank in den Schlussminuten zudem eng, und beim TVB übernahm die erfahrene Jana Schubert die Verantwortung. Sie traf viermal in Folge. In den letzten zehn Minuten blieben die Zweibrückerinnen ohne Treffer, „und das reicht dann nicht, um so ein Spiel zu gewinnen“, bestätigte Lydorf.

So spielten sie

SV 64 Zweibrücken: Zahm, Huber (Siebenmeter) - Schlicker, Dzialoszynski (5), Frank (8/1) - Pfeifer (4), Zimmermann (1) - Müller – Baus (7), Kiefer (1), Bullacher, Hilz (1)

Spielfilm: 5:5 (11.), 8:5 (14.), 14:12 (26.), 14:16 (29.), 15:17 (Halbzeit), 21.22 (42.), 22:26 (48.), 24:27 (50.), 28:27 (Ende) - Zeitstrafen: 1:6 - Siebenmeter: 9/8 - 1/1 - Zuschauer: 60 - Schiedsrichter: Bentz/Weiler (Pfälzer HV).

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