Abseits
Trainer Gerlinger und TuS Rimschweiler haben sich getrennt
Dennis Gerlinger ist seit Anfang Oktober nicht mehr Trainer des TuS Rimschweiler. Dies bestätigten sowohl Gerlinger als auch sein ehemaliger Co-Trainer und Nachfolger, Ahmed Ben Brahim El Khadem-Neuhäußer. Die Trennung erfolgte nach dem Spiel gegen Stambach am 3. Oktober, hatte sich laut El Khadem-Neuhäußer aber schon zuvor abgezeichnet. „Ich möchte mich dazu nicht äußern. Ich will meine Ruhe haben“, sagte Dennis Gerlinger auf Nachfrage dazu. Auch El Khadem-Neuhäußer ist es wichtig, keine schmutzige Wäsche zu waschen. „Ich will nichts Negatives über Dennis in der Zeitung lesen. Es hat schlicht nicht mehr gepasst. Die Trennung ist in beiderseitigem Einvernehmen erfolgt“, erklärte er. Bei den B-Klasse-Fußballern des TuS wirkten Gerlinger und El-Khadem-Neuhäußer bis zur Trennung als gleichberechtigte Trainer, wobei Letzterer auch auf dem Spielfeld stand. Marco Schwarz war laut El Khadem-Neuhäußer dabei die Brücke zur Mannschaft. Schwarz steht nun zukünftig an der Seitenlinie, wenn Ahmed El Khadem-Neuhäußer selbst spielt. Das will er tun, „wenn es mein Körper zulässt“. In Sachen Neuzugänge zur Winterpause plant der Trainer bereits. Die zweite Trainerstelle wird laut El Khadem-Neuhäußer aber nicht neu besetzt.
Das andere Tippspiel des Björn Rieger
Björn Rieger, Spielertrainer des SV Bottenbach, war vergangene Woche eifrig dabei beim Tippspiel zum RHEINPFALZ-Spiel der Woche. Natürlich tippte er auf einen Sieg seines SV Bottenbach gegen Hornbach. Wie üblich nahm er auch die Hürde der A-Klasse Kusel/Kaiserslautern Süd, bei der manche Trainer ins Stocken geraten, weil sie die Teams schlichtweg nicht kennen. Doch bei einer Partie kam vor dem eigentlichen Tipp eine etwas andere Prognose: Harsberg-Schauerberg gegen den SV Hermersberg II lautete die zu tippende B-Klasse-Partie. „Kann ich da auf zwei Rote Karten tippen?“, fragte Rieger lachend. Auf Nachfrage erklärte er den ungewöhnlichen Tipp. „Das ist ein Lokalderby, da geht es immer richtig ab“, meinte der Bottenbacher Coach, bevor er dann doch ein 2:1 für die Harsberger voraussagte. Eine ganz neue Variante des Trainertipps, die hätte vielleicht auch ihren eigenen Reiz. Übrigens: Sein Ergebnis stimmte.
Daniel Thum ist als Coach die Ruhe selbst
In früheren Jahren war Daniel Thum mal Kreisläufer der VTZ Saarpfalz in der Handball-Oberliga. Beweglichkeit wird auf dieser Position groß geschrieben. Man muss sich ja auch mal verbiegen, um sich auf engem Raum Platz zu verschaffen. Als Trainer des Saar-Verbandsligisten HWE Erbach-Waldmohr ist Thum aber kein Meister der Beweglichkeit. Stoisch ruhig steht er stattdessen fast die gesamten 60 Minuten an der Seitenlinie, ruft nur ab und an was aufs Feld beim 27:24-Heimsieg gegen den TV Kirkel im Sportzentrum Erbach. Das erinnerte zum Teil an den legendären früheren Trainer des ukrainischen Fußball-Serienmeisters Dynamo Kiew, Walerij Lobanowskyj, der durchaus mal 90 Minuten ohne jede Regung auf der Bank saß. Auch Thum zog es durch, war 59 Minuten hauptsächlich mit seiner grünen Time-out-Karte beschäftigt, die er ständig von der linken in die rechte Hand bewegte. Erst als der Sieg gesichert war, taute er auf, feuerte sein Team klatschend an – und war nach dem Schlusspfiff völlig gelöst.
Da fehlen eigentlich fast zwei Teams
Die U23 des SV Ixheim konnte am Wochenende erneut nicht zu ihrem C-Klasse-Spiel antreten. „21 Verletzte, Kranke und Urlauber“, erklärt Ixheims Vorsitzender Sascha Grimm, weshalb die Partie gegen die SG Pirmasens bereits im voraus abgesagt wurde. Da hätte es fast schon eine Tapetenrolle gebraucht, um alle Spieler namentlich auf der Verletztenliste aufzuführen. Es war bereits das zweite Spiel, das der SVI wegen fehlender Kicker nicht bestreiten konnte. Damals betraf es die Kreispokal-Partie gegen den SVN Zweibrücken II. „Vier bis fünf langfristige Ausfälle, der Rest kurzfristig“, berichtet Grimm und hat zugleich Hoffnung auf bessere Zeiten. Bestenfalls bereits am Mittwoch im Heimspiel gegen Maßweiler II.
Dass Sie diese Woche immer alles in Ruhe erledigen können, wünschen Benjamin Haag & Mario Moschel