Fussball
Trainer der Region halten Rücktritt von DFB-Präsident Fritz Keller für richtig
Keller hatte in besagter Sitzung den DFB-Vizepräsidenten Rainer Koch mit NS-Richter Roland Freisler verglichen. Trotz einer schriftlichen und persönlichen Entschuldigung gegenüber Koch entzogen die Landes- und Regionalverbände nach einer außerordentlichen Sitzung Keller am 2. Mai das Vertrauen. Nach dem Rücktrittsbegehren der Landes- und Regionalverbände nahm das DFB-Sportgericht nach Einschaltung der DFB-Ethikkommisson seine Arbeit auf. Am Dienstag kündigte Keller dann an, sein Amt zur Verfügung zu stellen.
Für
Tenor: Der DFB hat kein Ohr mehr für die Basis
Für die Zukunft hofft Müller auf einen DFB-Präsidenten, der die versprochenen Änderungen der vergangenen Jahre, gerade im Bezug auf den Amateurfußball, durchsetzen kann. „Der DFB muss mit seinem neuen Präsidenten mehr auf die regionalen Verbände zugehen und sie anhören. Es müssen ganz klare Entscheidungen her“, fordert Müller.
Nicht äußern wollte sich Vorstandsmitglied Daniel Preuß von der SG Rieschweiler auf Anfrage der RHEINPFALZ zum DFB-Chaos; allerdings sieht auch er den Fokus des DFB nicht beim Amateurfußball.
Nachfolger-Vorschläge, Lahm, Rummenigge oder Drewitz
Als Nachfolger könne er sich den früheren Kapitän der Nationalmannschaft und des FC Bayern München, Philipp Lahm, vorstellen. „Er hat bereits seine Führungsqualitäten gezeigt und Werte vorgelebt“, würde Meier den Einsatz des früheren Weltklasse-Verteidigers begrüßen. Auch Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender des FC Bayern München, hielte Meier für befähigt, kann sich aber nicht vorstellen, dass der dieses Amt antritt. „Ich könnte mir aber auch jemand von der Basis vorstellen. Warum nicht Hans-Dieter Drewitz vom SWFV? Jemand, der mehr Basisarbeit mit hinein bringt. Viele vom DFB kennen die Probleme der kleinen Vereine nicht“, sieht Meier im Vorsitzenden des Südwestdeutschen Fußball-Verbandes eine Option.
Auch
Sich selbst sieht Bischof nicht betroffen von den Entscheidungen des DFB. „Es geht mich nichts an, was die da oben entscheiden. Als Spieler ist mir das relativ egal. Der DFB kümmert sich mehr um die Spitze, wir im Amateurfußball machen unser eigenes Ding. So lange ich Fußball spielen kann, ist für mich alles okay“, erklärt der noch in Diensten von Verbandsligist FK Pirmasens II stehende Bischof.