Eishockey RHEINPFALZ Plus Artikel Torwart Lusts erster „Shutout“ für die Zweibrücker

Erlöste die „Hornets“ im zweiten Drittel mit seinen Toren zur Führung: Fabian Fellhauer (Zweiter von links, hier im Spiel gegen
Erlöste die »Hornets« im zweiten Drittel mit seinen Toren zur Führung: Fabian Fellhauer (Zweiter von links, hier im Spiel gegen Heilbronn).

Eishockey-Regionalligist EHC Zweibrücken ist nach zuletzt zwei Niederlagen wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Beim Schlusslicht EC Eppelheim siegten die „Hornets“ locker mit 7:0 (0:0, 4:0, 3:0) – und das, obwohl mit Marc Lingenfelser, Dustin Bauscher, Erik Betzold und Claudio Schreyer gleich vier Stürmer fehlten.

Die Zweibrücker schaufelten nicht nur die Punkte 31, 32 und 33 auf ihr Konto, sie verschafften auch ihrem neuen Torhüter Viktor Lust in seinem zweiten Spiel einen „Shutout“ (er blieb ohne Gegentor). „Der hatte etliche Paraden. Und wir sind ja immer gut dafür, dass uns mal ein Schuss durchrutscht“, meinte EHC-Trainer Ralf Wolf. „In der Drittelpause haben wir uns aber noch mal vorgenommen, dass wir das jetzt ohne Gegentor durchziehen wollen – für uns und für Viktor, damit er auch sein Erfolgserlebnis bekommt“, plauderte Wolf aus der Kabine.

Es sei wohl auch nicht das letzte Zu-null-Spiel Lusts gewesen, glaubt Wolf. Der junge Torwart steigere sich von Training zu Training; auch in den Spielen laufe es immer besser, sagt Wolf über den 21-jährigen Studenten. Der fand über die Vermittlung des noch verletzten EHC-Goalies Tom Schickedanz zu den „Hornets“ und hat vorläufig einen Vertrag bis zum Ende der Saison. „Eine geglückte Verpflichtung“, findet Wolf. Am kommenden Wochenende gehört auch der inzwischen geimpfte Torwart Steven Teucke wieder zum Kader der „Hornets“.

„Hornets“ haben friedliches Spiel im Griff

Mit nur zwölf Spielern plus Torwart auf dem Eis taten sich „Hornissen“ im ersten Drittel noch etwas schwer, zu Torerfolgen zu kommen. „Aber die Aufgabe im Duell Erster gegen Letzter haben sich letztlich spielerisch gelöst“, meinte Wolf zufrieden. Die „Hornets“ seien einfach schneller und technisch stärker gewesen als die gastgebende Mannschaft von Sascha Trivunov.

Nach dem ersten Kabinengang hatte dann Fabian Fellhauer die „Hornets“ mit zwei Toren kurz hintereinander (25. und 27.) in Führung gebracht. Spielerisch konnten die Eppelheimer „Eisbären“ ab dann nicht mehr dagegenhalten. Diesmal – im Gegensatz zum ruppigen Heimspiel gegen Heilbronn mit manch überflüssig provozierter Bankzeit – gab es auch kaum Strafzeiten. „Das war in dem Spiel auch gar nicht notwendig“, fand Wolf.

Die Zweibrücker führen vor dem letzten Spiel vor Weihnachten am Sonntag (18 Uhr, Ice-Arena) gegen den Vorletzten EHC Freiburg 1b die Tabelle nun punktgleich (33) mit dem 1. CfR Pforzheim an.

So spielten sie

EC Eppelheim: Kappes - Jandura, Sofian, Bierther, Essig, Becker, Patschull, Großmann - Zillmann, Bernhardt, Ullrich, Brahmer, Herbel, Haas, Gottschalk, Weber

EHC Zweibrücken: Lust - Stokowski, Genest-Schön, Göth, Kremer, Brüstle, Wendland - Braun, Mikes, Radke, Fellhauer, Dörr, Engel

Tore: 0:1 Fellhauer (25.) 0:2 Fellhauer (27.), 0:3 Radke (34.), 0:4 Dörr (39.), 0:5 Schön (43.), 0:6 Brüstle (48.), 0:7 Mikes (54.) - Strafzeiten: 8 min für Eppelheim - 2 min für Zweibrücken - Beste Spieler: keine - Lust, Fellhauer, Radke - Zuschauer: 40 - Schiedsrichter: Hunt (Hügelsheim).

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