fussball Topspiel in B-Klasse: Althornbach gegen Stambach

Michael Greinert
Michael Greinert

Die Pflichtaufgabe im Nachholspiel gegen Hermersberg II hat der TV Althornbach am Mittwoch mit einem 3:2 erfüllt. „Das Spiel wurde hintenraus noch einmal eng, das liegt an unserer deutlich angespannten Personallage, da geht dem einen oder anderen hintenraus die Puste aus“, erklärt TVA-Trainer Michael Greinert. Er wolle nicht klagen, „das geht anderen Mannschaften sicherlich auch so“, aber die aktuellen Corona-Ausfälle und Spieler, die mit den Langzeitfolgen zu kämpfen haben, seien immens. „Eigentlich müssten wir in dieser Saisonphase mit allen 18 Spielern voll im Saft stehen, aber wir müssen den Kader mit AH-Spielern aufstocken, damit überhaupt jemand auf der Bank sitzt.“ Selbst ehemalige Spieler, die beruflich in Köln, Mannheim oder Edenkoben sind, hat Greinert angefragt, ob sie aushelfen kommen. „Das ist natürlich nicht ideal, wenn du jetzt Spieler einsetzen musst, die schon länger nicht mehr dabei waren oder trainiert haben.“ Dennoch verspricht er, dass seine Jungs gegen den Tabellenführer alles geben werden, um die Chance im Aufstiegsrennen zu wahren. „Stambach wird uns sicherlich sehr fordern, wir werden aber jeden Meter gehen, um den Schritt zum Sieg zu machen“, so Greinerts Kampfansage.

Volle Kapelle

Für Stambachs Trainer Steven Hörner darf die Partie gegen den TV Althornbach, „gerne spannend für die Zuschauer sein“. Für ihn selbst muss es nicht wieder auf eine Aufholjagd wie in der Vorrunde hinauslaufen. Damals hatte der SCS zunächst 0:2 zurückgelegen, am Ende hat er das Ergebnis mit 3:2 zu seinen Gunsten gedreht. „Der Druck liegt eher bei Althornbach“, findet Hörner, der Coach des Tabellenführers. Die Gastgeber müssten am Sonntag (15 Uhr) gewinnen, um sich ihre Aufstiegschance zu wahren. Beide Mannschaften haben 22 Punkte, Stambach hat allerdings zwei Spiele weniger bestritten. „Wenn wir gewinnen, ist das ein großer Schritt Richtung Aufstieg“, sagt der Coach. Die zuletzt drei spielfreien Wochenenden sieht der ehrgeizige Spielertrainer nicht als Nachteil. „Es gibt sowieso keine Geheimnisse zwischen den beiden Mannschaften, dazu kennt man sich zu gut“, erwartet er keine Überraschung beim Gegner. „Wir möchten unseren attraktiven Fußball spielen, auch wenn das auf dem Althornbacher Sportplatz schwierig werden wird. Dann wollen wir die bekannten Schwächen des Gegners ausnutzen, hinten sicher stehen und vorne sind wir immer für ein Tor gut.“ Personell könne er aus dem Vollen schöpfen.

Steven Hörner
Steven Hörner
x