Zweibrücken Tierrechtsgruppe trifft sich seit einem Jahr zu Mahnwachen am Schlachthof
„Wir wollen ein Zeichen setzen. 44 Prozent aller Betäubungen in kleinen Schlachthöfen sind Fehlbetäubungen“, sagte am Sonntag Verena Sand aus Clausen. Zusammen mit ihrem Mann Stefan Sand, Elisabeth Junk und Anne-Christin Kattge-Thiel demonstrierte sie am Sonntagnachmittag an der Ecke Schlachthof- und Schwalbenstraße für mehr Tierrechte. „Hinter dem Produkt Fleisch stehen Lebewesen“, sagte die Sprecherin der Initiative „Be Your Voice“, die laut Sand seit mehr als einem Jahr regelmäßig vor dem Zweibrücker Schlachthof demonstriert. Die kleine Tierrechtsgruppe finde sich ein- bis zweimal im Monat am Schlachthof ein, um auf das Tierleid beim Schlachten aufmerksam zu machen. Manchmal steht die Gruppe donnerstags an der Straßenecke mit Plakaten, Kerzen und Schweinchenfiguren, meist aber sonntags. Laut Verena Sand sind die Demos angemeldet, und es waren auch schon mehr Leute. „So zwischen fünf und 15 sind wir eigentlich normalerweise“, sagte sie. Der Schlachthof Zweibrücken wird von der Emil Färber GmbH & Co KG betrieben. Die hat ihren Sitz in Emmendingen nördlich von Freiburg und unterhält nach eigenen Angaben 31 Standorte in Deutschland.