Tennis
TC Maßweiler: 14-jährige Herschbergerin mit gutem Debüt bei Erwachsenen
Die Tennisdamen des TC Maßweiler können auch nach dem dritten Spieltag der Medenrunde 2026 noch keinen Sieg vermelden. Es gab aber immerhin im dritten Spiel das dritte Remis: Der TCM teilte sich zu Hause mit der Spielgemeinschaft Bann/Schopp die Punkte in der A-Klasse der Viererteams. Damit steht das Team um Maßweilers Spielführerin Nadine Huber auf Tabellenplatz drei.
Nach den vier Einzeln am Sonntag sah es zunächst nicht so rosig aus für die TCM-Damen, denn danach stand es 1:3 aus Sicht des TC Maßweiler. Nur Sophie Zimmermann, an Position zwei spielend, gewann nach anfänglichen Schwierigkeiten (2:5-Rückstand) ihr Match gegen Leonie Hemmer noch mit 7:5, 6:3. Ausschlaggebend für Zimmermanns Sieg war das sichere Grundlinienspiel der Maßweilerer Dame, die weniger Fehler als ihre Gegnerin machte.
Dunzweiler legt Nervosität in Satz zwei ab
Im Team der Maßweiler Damen gab es am Sonntag ein Debüt zu vermelden: An Position vier spielte die erst 14-jährige Suri-Leila Dunzweiler ihr erstes Match bei den Aktiven. Normalerweise schlägt die Jugendspielerin noch in den Altersklassen U14 und U18 für den TC Landstuhl auf. Im ersten Satz gegen Lucy Becker merkte man der 14-Jährigen an, dass sie bei ihrem Debüt bei den Aktiven noch etwas nervös war, sie produzierte viele leichte Fehler bei den Grundlinienduellen. So holte sich Becker mit 6:1 den ersten Satz.
Im zweiten Durchgang wurde es für die aus Herschberg stammende Dunzweiler aber besser. Schnell führte die Spielerin, die in Zweibrücken die achte Klasse des Hofenfels-Gymnasiums besucht, hier mit 3:0. „Meine Lieblingsfächer sind Mathematik und natürlich Sport“, berichtete Dunzweiler nach dem Match über ihre schulischen Vorlieben. Im Spiel lief es jetzt sehr gut für die Debütantin – dank einer guten Beinarbeit und sicheren Grundschlägen und weil die Kontrahentin Becker jetzt unsicher wirkte und viele leichte Fehler produzierte. So ging Durchgang zwei mit 6:2 verdient an die junge TCM-Spielerin. Der entscheidende Match-Tiebreak ging dann mit 10:3 an die Dame der Spielgemeinschaft Bann/Schopp. „Ich habe im Tiebreak zu viele Fehler gemacht“, gab Dunzweiler hinterher unumwunden zu. „In dieser Phase war ich dann wieder nervös, wie im ersten Satz“, bekannte sie. Insgesamt war die Herschbergerin aber mit ihrem Einstand bei den Aktiven zufrieden. „Auf dieser Leistung kann sie aufbauen und dann bald ihren ersten Sieg bei den Aktiven einfahren“, lobte sie Maßweilers Spielführerin Nadine Huber.
Zwei Doppelsiege ebnen Weg zum dritten Remis
Nach der knappen Niederlage von Dunzweiler und dem Sieg von Sophie Zimmermann stand es nach der ersten Runde 1:1-unentschieden. Maßweilers Nummer eins, Kristina Wiktorski, musste jetzt gegen Marie Weber von der SG ran. Mit sehr guten Grundlinienschlägen, besonders mit ihrer Vorhand, dominierte Weber die Partie. Wiktorski versuchte, mit hohen Bällen an die Grundlinie den Druck aus dem Spiel zu nehmen, was ihr aber nur phasenweise gelang. Am Ende hatte Weber das Spiel klar mit 6:0, 6:0 für sich entschieden.
Den dritten Punkt für die Spielgemeinschaft holte dann an Position drei Chiara Spettel, die trotz einer Fußverletzung ihr Spiel gegen Maßweilers Marlena Neu mit 6:3, 7:6 siegreich gestaltete. Dabei profitierte Spettel auch von den vielen Doppelfehlern ihrer Gegnerin. Nach dem 1:3-Rückstand nach den Einzeln gewannen die Maßweilerer Damen dann aber beide Doppel: Das TCM-Doppel eins Wiktorski/Zimmermann siegte 6:2, 6:3 gegen Weber/Schlachter, und die Paarung Daniela Schwarz/Dunzweiler gewann mit 6:4, 6:4 gegen Spettel/Becker. Da war er: Der erste Sieg Dunzweilers bei den Aktiven verhalf den TCM-Damen zum 3:3 und damit auch zum Punktgewinn.