Zweibrücken Tarifstreit bei Terex gelöst

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Der Konflikt beim größten Zweibrücker Arbeitgeber, dem Kranbauer Terex, um Lohn und flexible Arbeitszeit ist beigelegt. Gestern Abend wurden zwei neue Betriebsvereinbarungen geschlossen.

Wie berichtet, hatten sich die Geschäftsführung auf der einen Seite, der Betriebsrat und die Gewerkschaft IG Metall auf der anderen Seite vor drei Wochen im Grundsatz auf zwei Modelle geeinigt. Gestern wurden entsprechende Vereinbarungen mit fünf Jahren Laufzeit unterschrieben. Beim Lohn wird es so sein, dass 735 Mitarbeiter der Produktion künftig einen Grundlohn nach Tarif mit einer Leistungszulage erhalten werden. Von der Verhandlungsmasse 36 Prozent flexibler Anteil werden nun nach Angaben der IG Metall 20 Prozent tarifdynamisch verstetigt, können also nicht genommen werden. 16 Prozent sind künftig an das Erreichen transparenter Unternehmensziele – etwa eines bestimmten Jahresgewinns – geknüpft. Wird das Ziel nicht erreicht, das heißt nur zum Teil, müssen Lohnabschläge hingenommen werden. Erstmals wird dieses Modell 2016 wirksam. Es sei ein Kompromiss, betonten der Betriebsratsvorsitzende Eduard Glass und Ralf Cavelius von der IG Metall gestern Abend unisono. Es könnten Gehaltseinbußen auf einzelne zukommen, aber auch -steigerungen. Die Lösung nach eineinhalbjähriger Auseinandersetzung sei vertretbar. Die zweite gestern geschlossene Betriebsvereinbarung setzt, bis auf wenige Änderungen, die 2013 aufgekündigte Vereinbarung zu Mehrarbeit wieder in Kraft. Die Mitarbeiter sollen im Januar über alle Details informiert werden. (cps)

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