Handball RHEINPFALZ Plus Artikel SV 64 Zweibrücken mit viel Spiellaune zu Sieg in Nibelungen-Stadt

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„Volle Konzentration“ – so lautete die Hauptaufgabe für Oberligist SV 64 Zweibrücken bei der HSG Worms. Die Zweibrücker präsentierten sich am Sonntag hellwach und ließen von der ersten Minute an keinen Zweifel daran aufkommen, dass sie die Nibelungen-Stadt als Sieger verlassen werden. Mit 36:17 (16:6) gewann das SV-Team.

Am Samstag hatte der TV Homburg beim Aufsteiger HSG Nahe-Glan überraschend einen Punkt abgegeben. „Wir haben das kurz thematisiert“, sagte SV-Trainer Stefan Bullacher. Für seine Spieler war es noch mal die Bestätigung, dass die Rolle als klarer Favorit nicht bedeutet, die Punkte im Vorbeigehen einzuheimsen. Der SV 64 ging das Spiel in Worms aber in Favoritenmanier an, versprühte vom Anpfiff weg viel Spiellaune. „Die Grundlage für unseren Sieg war, dass wir von Beginn an extrem gut verteidigt haben, mit viel Leidenschaft Abwehr gespielt haben“, lobte Bullacher seine Mannschaft.

Die stand sicher in der Deckung und konnte sich auf Torwart Damian Zayac verlassen, der in den ersten 30 Minuten eine starke Leistung bot. Die Zweibrücker Abwehr ließ gerade mal sechs Wormser Tore im ersten Spielabschnitt zu. Starke Abwehr und schnelles Umschaltspiel waren die Zutaten für den Erfolg. „Mindestens die Hälfte, eher mehr Tore, haben wir über eine schnelle erste und zweite Welle erzielt. Wir waren nicht sehr oft im gebundenen Angriff“, bilanziert Bullacher. Seinen Jungs war anzumerken, dass der Auswärtssieg in Offenbach das Selbstvertrauen ins eigene Spiel, ins neue Teamgefüge gestärkt hat.

SV-Coach Bullacher kann nach der Pause munter durchwechseln

Worms war durch den sechsfachen Torschützen Tim Knobel mit 1:0 in Führung gegangen. Es sollte die einzige Führung bleiben. Dirigiert von Lasse Finck, der den Angriff-Abwehr-Wechsel mit Benny Zellmer praktizierte, warf sich der SV bis Mitte der ersten Halbzeit einen deutlichen Vorsprung heraus, führte nach 17 Minuten durch Tom Grieser mit 7:1. Zweibrücken setzte die Wormser Angreifer immer wieder so unter Druck, dass sie nicht wussten, wohin mit dem Ball. Und ein SV-Ballgewinn war fast immer auch ein SV-Tor.

Zur Halbzeit hatte Zweibrücken die Partie im Prinzip bereits entschieden. Aber die Spiellaune der Gäste war ungebrochen hoch. „Ich konnte in diesem Spiel viel durchwechseln“, freute sich Bullacher, dass alle Spielanteile bekamen und ihre Chancen nutzten. Nach 55 Minuten wuchs der Vorsprung durch Joshua Eberhard, der seine Saisonpremiere im SV-Trikot feierte, auf 15 Tore (30:15). In den Schlussminuten traf der genesene Adam Soos, und auch die beiden Youngster im SV-Team, Max Kroner und Jan-Ole Schimmel trugen sich noch in die Torschützenliste ein. Kroner setzte mit dem 36. Zweibrücker Tor den erfolgreichen Schlusspunkt.

So spielten sie

SV 64 Zweibrücken Zayac, Foluszny (ab 31.) - Bayer (1), Finck (2), Kockler (3) - Hammann (1), Kroner (3) - Grieser (3) – Zellmer (2), Soos (8/3), Meister (1), Eberhard (2), Naumann (6), Schimmel (4)

Spielfilm: 1:0 (2.), 1:7 (17.), 4:13 (25.), 6:16 (Halbzeit), 9:21 (38.), 11:24 (46.), 17:36 (Ende) - Zeitstrafen: 1:5 - Siebenmeter: 4/4 - 3/3 - Zuschauer: 200 - Schiedsrichter: Mayer/Landgraf (Göllheim/Eisenberg/Asselheim).

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