Zweibrücken Stadtnachrichten: Wissing zuversichtlich für S-Bahn nach Zweibrücken

Der rheinland-pfälzische Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) ist „sehr zuversichtlich“, was die Integration von Zweibrücken ins Netz der S-Bahn Rhein-Neckar betrifft. Das sagte Wissing der RHEINPFALZ gestern am Rande der Unterzeichnung des Finanzierungs- und Realisierungsvertrags für die S-Bahn-Strecke von Ludwigshafen in die BASF. Für ihn sei die S-Bahn nach Zweibrücken eine „enorm wichtige Maßnahme“, die er „mit maximalem Nachdruck“ vorantreibe. Er sei in „guten Gesprächen“ mit seiner saarländischen Kollegin Anke Rehlinger (SPD). Noch in diesem Jahr sei zu dem Thema ein Termin mit ihr vereinbart, bei dem „wir die Dinge konkretisieren wollen“, sagte Wissing. Wirtschaft Bei der vor der vollständigen Übernahme durch den Krefelder Anlagenbauer Siempelkamp stehenden Pallmann-Maschinenfabrik laufen zurzeit Verhandlungen zum Abschluss eines neuen Haustarifvertrags. Die IG Metall bestätigt entsprechende Verhandlungen, es gebe aber noch keinen Abschluss. Zuvor müssten die in der Gewerkschaft organisierten Mitarbeiter unter den noch gut 330 Beschäftigten in der kommenden Woche dem Verhandelten zustimmen. Details nennt die Gewerkschaft vorab nicht. Es zeichne sich aber eine gute Lösung ab, die einen weiteren Personalabbau bei Pallmann verhindern könne, sagte Ralf Cavelius, der zweite Bevollmächtigte der Gewerkschaft, der für Pallmann zuständig ist. Auch eine Rückkehr zur 35-Stunden-Woche scheint ein Thema zu sein. 2012 hatten die Beschäftigten in einem Sanierungstarifvertrag einer Absenkung der Stundenzahl auf 32 Stunden ohne Lohnausgleich zugestimmt. Die am Siempelkamp-Sitz in Krefeld erscheinende Westdeutsche Zeitung berichtete gestern, Siempelkamp-Geschäftsführer Hans W. Fechner plane einen Sonderweg in Zweibrücken, derweil Siempelkamp an seinen eigenen Standorten 350 Arbeitsplätze abbauen will. Fechner, seit dem Einstieg Siempelkamps im Jahr 2012 mit einer Unterbrechung auch zuständiger Geschäftsführer für Personal und Finanzen bei Pallmann an der Wolfslochstraße, hatte der Zeitung zuvor bestätigt, zum 1. Januar 2017 alle Pallmann-Gesellschafteranteile übernehmen zu wollen. Eine Anfrage der RHEINPFALZ ließ Fechner, wie auch Hartmut Pallmann, unbeantwortet. Im Mai 2016 hatten die siebten Klassen der Herzog-Wolfgang-Realschule plus am bundesweiten Projekt „Demokratie leben! – Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ teilgenommen. Die Ergebnisse des Kunstprojekts waren in den Sommerferien im Stadtmuseum zu sehen. Nun sollen die Kunstwerke noch einmal in die Öffentlichkeit getragen werden, wie die Schule mitteilt. Und zwar in Form eines Adventskalenders. Die Schüler verschenken ihre Kunstwerke unter anderem an die Stadtverwaltung, das Jugendzentrum, Kindergärten, Grundschulen, die Jugendkunstschule und Gerichte. Als Erster darf Oberbürgermeister Kurt Pirmann am Donnerstag sein Türchen des Adventskalenders öffnen. Die Schüler erhoffen sich so eine nachhaltige Erinnerung an ihr Projekt und die damit verbundenen Werte der Demokratie. Die Werke stehen für Grundgesetz, Gewaltenteilung und die Freiheiten der Demokratie, die es zu schützen und zu bewahren gilt. |ebu/Foto: dpa