Zweibrücken Stadtnachrichten: Maschinenbauer diskutieren heute mit Arbeitsministerin

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„Beschäftigung in einer starken Branche gestalten“ ist der Titel der Maschinenbaukonferenz der IG Metall Homburg-Saarpfalz heute ab 16 Uhr in der Veranstaltungshalle am Flughafen, zu der auch die rheinland-pfälzische Arbeitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler erwartet wird. „Es passiert im Moment ziemlich viel in den Betrieben, viele Arbeitsbereiche verändern sich durch die Digitalisierung“, umreißt der zweite Bevollmächtigte der IG Metall Homburg-Saarpfalz, Peter Vollmar, den Themenbereich. Der Automobilbereich und die Diskussion um den Verbrennungsmotor sei derzeit ein Megathema. Was den Industriezweig Maschinenbau betreffe, in dem in Rheinland-Pfalz rund 43 000 Menschen in 300 Unternehmen arbeiten, seien die anstehenden Transformationsprozesse aber das größere Thema. Um 17 Uhr wird Vollmar die Konferenz eröffnen, um 17.15 Uhr spricht Wolfgang Lemb, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall, über die Zukunftsperspektiven des Anlagenbaus. Es schließt sich ein Kurzreferat des Dortmunder Universitätsprofessors Hartmut Hirsch-Kreinsen über die Zukunft der Industriearbeit an. Ab 18.15 Uhr diskutiert Ministerin Bätzing-Lichtenthäler mit dem Zweibrücker John-Deere-Direktor Linus Baumhauer, IG-Metall-Vorstand Lemb und Klaus Patsch, dem Betriebsratsvorsitzenden der Zweibrücker Pallmann-Maschinenfabrik, über den Maschinenbau in der Südwestpfalz und wie die Beschäftigung in der Branche künftig gestaltet werden kann. Das Urteil gegen die 42-jährige Frau aus Zweibrücken, die im April von der Großen Strafkammer beim Landgericht Zweibrücken wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung in zwei Fällen zu viereinhalb Jahren Gefängnis verurteilt worden war, ist jetzt rechtskräftig. Zudem wurde durch das Gericht die Unterbringung der Frau in eine Entziehungsanstalt angeordnet. Die 42-Jährige verzichtete auf Rechtsmittel. Der Prozess gegen die Zweibrückerin fand an den fünf Verhandlungstagen unter großem Zuschauerinteresse statt. Sie hatte am 18. September 2018 in ihrer Wohnung in Zweibrücken zwei ihr nahestehende Männer (58 und 66 Jahre) in ihrer alkoholisierten Wut wegen einer nicht zustande gekommenen Bowle mit Glasscherben und einem abgebrochenen Flaschenhals angegriffen. Dem Jüngeren schlug sie mit dem Flaschenhals gegen den Hals. Er wurde schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Die beiden Männer waren damals stark blutend und um Hilfe schreiend aus der Wohnung der Frau geflüchtet.

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