Fussball RHEINPFALZ Plus Artikel SG Knopp/Wiesbach hofft gegen Trippstadt auf die neue Offensivwucht

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Vom Papier her sollte die Sonntagspartie des Spitzenteams SG Knopp/Wiesbach gegen den Siebten TSG Trippstadt in der Aufstiegsrunde der Bezirksliga Westpfalz eine klare Sache sein. Ähnlich wie die des Tabellenachten SV Battweiler gegen den Vierten SV Kirchheimbolanden.

Aber die SG Knopp/Wiesbach war am vergangenen Sonntag beim 1:1 auswärts gegen den TuS Bedesbach/Patersbach etwas ins Straucheln geraten und musste die Tabellenführung vorübergehend an den SC Weselberg abgeben. „Das größte Manko war die Chancenauswertung. Wir hatten viele hochkarätige Chancen, spielen 90 Minuten auf ein Tor. Der Gegner hat nur Beton angerührt in der zweiten Halbzeit“, berichtet Mentor Shabani, Co-Spielertrainer der SG Knopp/Wiesbach, von einem arg defensiv eingestellten Gegner. Die unlängst angekündigte neue Knopper Offensivwucht, die mit Raimundo Dombaxi und Dennis Gerlinger hinzugewonnen wurde, war da noch nicht zu sehen. Tabellenführer ist, nach einem zweitägigen Intermezzo, aber wieder Knopp/Wiesbach, weil das Auftaktspiel der Aufstiegsrunde beim SV Kirchheimbolanden, zu dem der Gegner nicht antrat, zugunsten Knopps gewertet wurde – auch wenn die Tabelle bei Fußball.de das noch nicht aussagt.

An der Stellung als Spitzenreiter soll sich am Sonntag (15.15 Uhr) im Heimspiel gegen die TSG Trippstadt nichts ändern. „Sie haben eine sehr gute Offensive. Da sind auch Jungs dabei, die wissen, wo das Tor steht“, sagt allerdings Shabani und verweist auf Spieler wie Trippstadts Niklas Muth.

Battweiler fehlen Testspiele der Gegner zum beobachten

Der Start des SV Battweiler in die Aufstiegsrunde geriet derweil daneben. Erst wurde die Auftaktpartie gegen den SV Nanz-Dietschweiler verschoben, dann ging das Spiel beim Tabellendritten SG Finkenbach/Mannweiler/Stahlberg mit 0:5 verloren. „Das Spiel war bei weitem nicht so schlecht wie das Ergebnis. Von daher sehe ich uns auf einem guten Weg“, findet allerdings SVB-Trainer Maximilian Buchholz. Er verweist auch auf die Vorbereitung, die wegen ständiger Corona-Infektionen immer wieder holprig war. „Das macht es natürlich auch schwer, die Gegner einzuschätzen“, ergänzt Buchholz und meint damit die wenigen Testspiele, in denen sie Kontrahenten beobachten konnten.

Mit dem Tabellenvierten SV Kirchheimbolanden (Sonntag, 15 Uhr), der am Wochenende mit einem 2:0-Heimsieg gegen den FC Queidersbach überzeugte, steht ein Auswärtsspiel an, bei dem es hinter dem Spitzentrio um den Titel „Best of the Rest“ geht. Mit Spielertrainer Timo Riemer hat der SVK einen Akteur, der lange Jahre in der Verbandsliga spielte.

SGR bangt um Einsatz von Spielertrainer Preuß

Letzter gegen Vorletzter lautet das Duell in der Abstiegsrunde der Fußball-Bezirksliga am Sonntag (15 Uhr), wenn die SG Rieschweiler II den ASV Winnweiler empfängt. Dabei wird erneut offen sein, ob SGR-Spielertrainer Daniel Preuß auf der Bank sitzt. Denn Preuß, den ohnehin eine Bänderverletzung plagt, hat sich eine Corona-Infektion eingefangen und kann sich bestenfalls am Sonntagmorgen freitesten. „Ich wäre natürlich unheimlich gerne dabei“, sagt Preuß, dessen Co-Trainer Fabian Schäfer sich, wie zuletzt beim 1:3 gegen die TSG Kaiserslautern, unter der Woche um das Team kümmerte. „Wir müssen uns jetzt auch mal belohnen“, sagt Preuß, der Spiel als richtungsweisend im Klassenkampf ansieht. „Ich werde mir wieder Tipps vom Clausens Trainer Mario Feick holen“, erläutert Preuß, dessen Trainerkollege eine Woche zuvor gegen Winnweiler aktiv war.

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