Zweibrücken Schulkinder in Ferien betreuen

Die Verbandsgemeinde Rodalben will – wie Thaleischweiler-Wallhalben – Grundschulkinder auch in den Ferien betreuen. Einen CDU-Antrag nahm der Verbandsgemeinderat vergangene Woche wohlwollend zur Kenntnis.
Fraktionssprecher Leo Littig hatte die Dringlichkeit dieses Angebots aus dem Auseinanderklaffen von Urlaubsanspruch der Eltern (im Schnitt 30 Tage) und der doppelt so langen Ferienzeit der Kinder hergeleitet. Wenn keine Großeltern einspringen, falle Eltern die Regelung der Betreuung über die ganze Zeit mitunter schwer, so Littig. Er beantragte, dem Beispiel der VG Thaleischweiler-Wallhalben zu folgen und Ferienbetreuung anzubieten. Finanziert werde die Betreuung mit Zuschüssen des Kreises und einem Eigenanteil der Eltern. Mit der Organisation solle die Verwaltung beauftragt werden, zentraler Standort könne die Mozartschule in Rodalben sein. Verbandsbürgermeister Wolfgang Denzer will versuchen, das Angebot schon im neuen Jahr zu starten, für den Anfang möglicherweise nur einmal für eine Woche. Laut dem Beigeordneten Peter Spitzer stehen für den Kreis 21 000 Euro zur Verfügung, 3000 Euro pro Verbandsgemeinde. Es sei allerdings fraglich, ob die Jugendpflegerin des Kreises so kurzfristig für die Aufgabe in Rodalben einzuspannen sei. Anja Pösse (CDU) bot an, mit dem Betreuungsteam Thaleischweiler-Wallhalben Kontakt aufzunehmen. Sie zeigte sich zuversichtlich, das Projekt, für das „großer Bedarf“ bestehe, mit deren Unterstützung stemmen zu können.