Zweibrücken Schlachthof-Pause wird jetzt zum Fall für die Politik

Der Zweibrücker Schlachthof schlachtet ab September vorerst keine Tiere mehr.
Der Zweibrücker Schlachthof schlachtet ab September vorerst keine Tiere mehr.

Dass der Zweibrücker Schlachthof ab September vorerst keine Tiere mehr schlachtet, damit wird sich nun auch der Stadtrat befassen.

Der Stadtrat tagt am 27. September zum ersten Mal nach der Sommerpause. In einem gemeinsamen Antrag fordern die Fraktionen der FDP, FWG, Grünen, SPD und CDU, dass Oberbürgermeister Marold Wosnitza die Tagesordnung um den Punkt „Information zur aktuellen Situation am Schlachthof Zweibrücken“ ergänzen möge. Das teilte CDU-Sprecher Pascal Dahler mit. In dem Antrag heißt es: „Viele Betroffene wissen Stand jetzt immer noch nicht genau, wie es weitergeht und wo die Tiere danach zerlegt werden können. Wir fordern deshalb auch im Sinne der Betroffenen eine Aufklärung.“

Mit dem Schreiben an den Oberbürgermeister hätten die Fraktionen „offene Türen eingerannt“, schreibt die stellvertretende Hauptamtsleiterin Christine Brunner auf Anfrage der RHEINPFALZ. Die aktuelle Situation am Schlachthof stehe bereits als Infopunkt auf dem Entwurf der Tagesordnung. Nach Ende der Sommerferien, also nächste Woche, würden sich der Stadtvorstand sowie die betroffenen Fachämter der Stadtverwaltung detailliert mit dem Thema befassen. Dann könne sie auch Näheres zu Fragen der RHEINPFALZ mitteilen, wie die Stadt die aktuelle Situation einschätzt und bewertet.

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