Zweibrücken Schüler betreibt Geschäft für arabische Backwaren

Ali Makhmalji (rechts) und sein Vater Bashar Makhmalji betreiben seit 1. Februar den Laden für arabisches Gebäck in der Fruchtma
Ali Makhmalji (rechts) und sein Vater Bashar Makhmalji betreiben seit 1. Februar den Laden für arabisches Gebäck in der Fruchtmarktstraße.

Morgens drückt er die Schulbank, und nachmittags steht Ali Makhmalji mit seinem Vater hinter dem Verkaufstresen. Die beiden bieten auch Catering-Service an.

Noch geht der 18-jährige Ali Makhmalji aus Zweibrücken zur Schule, und zwar in die IGS Contwig. Und nebenbei ist er Besitzer des nach einer syrischen Stadt benannten Ladens Shahba in der Fruchtmarkstraße 27. Dort hatte am 2. Dezember vergangenen Jahres Müoayad Mussa ein Ladengeschäft namens „Sonne“ eröffnet.

Im Februar hat Ali Makhmalji das Geschäft vom Vorbesitzer übernommen. Unterstützt wird er dabei von seinem 43-jährigen Vater Bashar. „Wir machen das zusammen, und ich lerne von meinem Vater“, sagt Ali Makhmalji. Im Sortiment hat der kleine Laden in einem ehemaligen, sehr lange leerstehenden Kleidergeschäft vor allem arabisches Gebäck, darunter Baklava in verschiedenen Varianten, viele Teigwaren mit Pistazien, Kekse, aber auch andere arabische Süßigkeiten sowie herzhafte Speisen.

Ali Makhmalji (rechts) und sein Vater Bashar Makhmalji bieten auch Caterin-Service mit arabischen Speisen an.
Ali Makhmalji (rechts) und sein Vater Bashar Makhmalji bieten auch Caterin-Service mit arabischen Speisen an.

„Wir machen auch Catering, zum Beispiel, wenn jemand gerne arabische Speisen für acht Personen hätte“, berichtet Ali Makhmalji. Im Laden selbst stellt die Familie jedoch nichts her, die Waren werden bestellt und geliefert. Die Kundschaft seines Geschäfts bestehe sowohl aus arabischen als auch aus deutschen Kunden. Shahba ist von montags bis samstags zwischen 9 und 22 Uhr geöffnet.

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