Zweibrücken Rieschweiler hofft auf Einsehen des Wettergottes

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«RIESCHWEILER.» Nach dem kräftezehrenden 2:0-Erfolg am Mittwoch im Verbandspokal in Hermersberg will die SG Rieschweiler am morgigen Sonntag, 15.30 Uhr, auch in der Verbandsliga Südwest beim Kerwe-Spiel – endlich wieder in heimischer Umgebung – gegen den FC Speyer drei Punkte einfahren.

Nach der Rasensanierung in Rieschweiler und dadurch einigen Heimspielen im Exil hofft SGR-Trainer Björn Hüther auf den Heimeffekt mit vielen Zuschauern. Wenn der Wettergott ein Einsehen hat und den Regen abstellt. Es wird für das SGR-Team keine leichte Aufgabe gegen den Tabellensechsten aus Speyer, der schon elf Punkte auf dem Konto hat. Hüther fände es schön, wenn sein Team nach dem 3:1-Auswärtserfolg beim Ludwigshafener SC vom vergangenen Wochenende den dritten Saisonsieg landen könnte. Nach dem Pokalsieg in Hermersberg, der unter widrigen Wetterverhältnissen zustande kam, galt es erst mal, in den Trainingseinheiten wieder Kräfte zu sammeln für das Kerwe-Spiel. Das in der Vorsaison aufgestiegene Team aus Speyer, das die vergangene Runde auf Platz vier abschloss, ist für Rieschweilers Trainer Hüther eine Mannschaft, die vom Potenzial her durchaus vorne mitmischen kann. „Speyer ist eine spielerisch starke Mannschaft, die uns sicher alles abverlangen wird“, stellt sich der SGR- Coach auf eine schwere Partie ein. Unter anderem hat Speyer Ligaprimus Arminia Ludwigshafen am dritten Spieltag einen Punkt abgeknöpft. „Wir müssen defensiv geordnet stehen und in der Offensive die vielen Chancen, die wir uns bisher in jedem Spiel herausspielen, endlich mal in Tore ummünzen. Dann könnte es mit einem Sieg klappen“, sagt Hüther. Ralf Gimmy, der Speyerer Trainer, hat nach dem Erfolg mit Platz vier im Aufsteigerjahr, in dieser Spielzeit ähnlich hohe Ziele, denn er gibt als Ziel erneut einen Platz unter den ersten fünf Teams der Liga aus. Für Gimmy ist entscheidend, ob es gelingt, seine sechs Regionalliga-A-Junioren schnell in die Mannschaft zu integrieren. Einer von diesen sechs Kickern ist Max Lieberknecht, der Neffe von Eintracht Braunschweigs Coach Torsten Lieberknecht. Ansonsten ist Speyers Kader zusammengeblieben. Rieschweiler kann im Heimspiel morgen wieder auf Abwehrspieler Dylan Sodji zurückgreifen, der in Hermersberg beruflich verhindert war. Manuel Megels Einsatz, der nach der Roten Karte im Pokalspiel möglicherweise gesperrt ist, ist fraglich. Die übrigen SGR-Spieler haben die kräftezehrende Pokalbegegnung in Hermersberg aber verletzungsfrei überstanden und können gegen Speyer auflaufen. „Wir wollen mit einem Sieg in der Tabelle langsam nach oben klettern“, gibt Hüther als Order für seine Mannschaft aus, die derzeit mit neun Punkten auf Platz elf steht. „Klar ist: Um das zu erreichen, müssen wir hinten gut stehen, und vorne besser treffen als zuletzt“, weiß der SGR-Coach.

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