Zweibrücken „Pfarrerin zur Dienstleistung“

Noch steht nicht fest, wann die bisherige Lauterecker Dekanin Diana Lipps ihren Dienst im Kirchenbezirk Zweibrücken antritt. Wie gestern gemeldet, wird die 49-Jährige zum 1. Juni als „Pfarrerin zur Dienstleistung“ von der protestantischen Landeskirchenregierung in die Südwestpfalz geschickt.
Die Theologin, seit November 2006 Dekanin in Lauterecken, ist im Saarland aufgewachsen. Ihr Abitur legte sie in Homburg ab. Im Mai 2000 kam sie ins Dekanat Lauterecken. Auch Lipps’ Ehemann Martin Bach (48), der frühere Direktor des nordpfälzischen Diakonie-Hilfswerks Zoar, wird wieder als Pfarrer tätig sein. Laut Wolfgang Schumacher, Sprecher der Landeskirche, hatte die Speyerer Kirchenregierung bereits am 14. April beschlossen, Bach die seit November freie Stelle in Ixheim zu verleihen. Wie gestern berichtet, soll er dort zum Jahresende anfangen. Das Paar werde in Ixheim wohnen. Bach stammt aus Neunkirchen. Nach seinem Weggang von Zoar wechselte er im November 2013 als Vorstandsvorsitzender zur Theodor-Fliedner-Stiftung nach Mülheim/ Ruhr in die Rheinische Landeskirche. Seither hatte Diana Lipps stets zur RHEINPFALZ gesagt, sie wolle sich ebenfalls ins Rheinland orientieren. In den vergangenen Jahren war sie nur noch selten bei öffentlichen Anlässen anzutreffen. Nun orientiert sich ihr Mann zurück in die Pfalz – aus familiären Gründen, wie es jetzt in einer Erklärung der Landeskirche heißt. Ein „Pfarrer zur Dienstleistung“ hat keine eigene Pfarrstelle, sondern wird in einem Dekanat oder Arbeitsbereich eingesetzt. Besoldung und Status entsprechen denen normaler Pfarrer. (suca)