Zweibrücken Neues Sonnensegel soll für kühle Köpfe am Helmholz-Gymnasium sorgen

80 Quadratmeter Schatten: das neue Sonnensegel am Helmholtz-Gymnasium in Zweibrücken.
80 Quadratmeter Schatten: das neue Sonnensegel am Helmholtz-Gymnasium in Zweibrücken.

Schüler des Helmholtz-Gymnasiums starten mit Schatten in das neue Schuljahr. Ein großes Sonnensegel schützt künftig das grüne Klassenzimmer.

Am Dienstagmorgen haben Mitarbeiter der Pirmasenser Firma Motsch unter der Aufsicht des Firmenchefs Andreas Motsch ein 80 Quadratmeter großes Sonnensegel an eigens gesetzten Metallpfosten vorm Helmholtz-Gymnasium aufgehängt. Dieses Sonnensegel soll das sogenannte grüne Klassenzimmer beschatten, das aus Sitzbänken zwischen dem Schulgebäude und der ehemaligen Feuerwache besteht.

Beim Umbau der alten Feuerwache zur Multifunktionshalle vor einigen Jahren wurden Bäume gefällt und der Bereich zwischen beiden Gebäuden komplett versiegelt. Dies und der fehlende Schatten führten zu vielfacher Kritik, weil sich der Platz im Sommer stark aufheizt und deshalb dort selbst in den frühen Morgenstunden kein Unterricht möglich war. Anfangs gab es nur ein paar kleine, neu gepflanzte Bäume und eine mobile Horizontalpflanzanlage, die im Jahr 2022 von ZW vernetzt dort aufgestellt wurde.

Schutz vor UV-Strahlung

Ursprünglich sollte das Sonnensegel, das laut Andreas Motsch „das größtmögliche einteilige Sonnensegel“ ist , bereits gegen Ende des alten Schuljahrs aufgehängt werden. Geliefert war es, zusammen mit einer weiteren Pirmasenser Firma hatte Motsch auch die vier notwendigen Stahlstützen bereits einbetoniert. „Aber für zwei, drei Tage im alten Schuljahr hätte das keinen Sinn gemacht, und dann kam ja auch noch das Stadtfest, da wollte man auf Nummer sichergehen“, erklärte bereits vor den Ferien Helmholtz-Schulleiterin Kerstin Kiehm.

Um das rund 18.000 Euro teure Sonnensegel vor Vandalismus zu schützen, wurde es hoch aufgehängt. Die Stützen sind sechs Meter lang und eineinhalb Meter tief im Boden verankert, sodass sie etwa viereinhalb Meter in die Höhe ragen. Das Segel besteht aus Kunstfasermaterial, das luft- und wasserdurchlässig ist und Schutz vor schädlichen UV-Strahlen bietet. Im Winter muss es jedoch abgenommen werden, da Schneelast das Material beschädigen könnte. Der Schulhausmeister wird das Sonnensegel rechtzeitig vor dem Winter einholen. „Wir helfen gerne dabei“, kündigte der Pirmasenser Firmenchef an.

Die Kosten teilen sich die Schule und die Stadt. Laut Schulamt hat das Gymnasium über 11.000 Euro beigesteuert, die unter anderem durch Spenden beim letzten Sponsored Walk zusammengekommen sind.

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