Zweibrücken RHEINPFALZ Plus Artikel Neues McDonald’s beim Outlet soll auch Autofahrer von der A8 locken

Franchise-Chef Harald Josef Getrey, Filialleiter Christian Beck, OB Marold Wosnitza und Harald Getreys Ehefrau und Geschäftspart
Franchise-Chef Harald Josef Getrey, Filialleiter Christian Beck, OB Marold Wosnitza und Harald Getreys Ehefrau und Geschäftspartnerin Julia bei der Eröffnung am Samstag.

Mit viel Brimborium hat der neue McDonald’s am Outlet am Samstag offiziell seinen Betrieb aufgenommen. Dabei gab es sogar Neuigkeiten vom benachbarten Karthaus.

„Das passt hier ins gesamte Umfeld rein“, kommentierte Oberbürgermeister (OB) Marold Wosnitza den neuen McDonald’s bei der Eröffnungsfeier am Samstagabend. Die neue Filiale ist für den Rathaus-Chef sowohl eine Bereicherung fürs Outlet als auch für das Gewerbegebiet drumherum. Er meint damit unter anderem das Freizeitgebiet samt Karthalle von Antonio Cipolla, die in naher Zukunft noch um eine Outdoor-Paintball-Arena erweitert werden soll. Und auch die Nähe zur Autobahn spielt für Wosnitza eine gewaltige Rolle. Weil am Fastfood-Restaurant bald noch mehr E-Ladesäulen aufgestellt werden und es schon viele auf dem Outlet-Parkplatz gibt, könnte manch Autofahrer zum schnellen Laden in Zweibrücken abfahren und einen Abstecher zum Outlet-Areal unternehmen. „Ich sage ja immer, dass Zweibrücken zwei Innenstädte hat“, so Wosnitza. Die Fußgängerzone ist für ihn der Ort, an dem er bummeln und mal einen Kaffee trinken geht. Zum Shopping muss er nicht in eine Großstadt fahren, dafür gebe es das Outlet.

Der direkte Nachbar der neuen Burger-Braterei, Antonio Cipolla, ist ebenfalls froh über die neue Burgerbraterei. „Das belebt hier die Straße“, kommentierte er. Obwohl das Outlet nur wenige Schritte von seiner Karthalle entfernt ist, fühlte er sich bislang noch immer vom Shopping-Palast räumlich abgetrennt. Angst, dass er künftig weniger Essen verkauft, etwa, weil Kartfahrer dann zur Fastfood-Filiale gehen, hat Cipolla nicht.

Kein Big Mac bei der Eröffnungsfeier

Betreiber des neuen Outlet-Mc-Donald’s ist der Neunkircher Franchise-Unternehmer Harald Josef Getrey. Für ihn steht die neue Filiale am Outlet an einem „Traumstandort“. Zehn Jahre habe es von Planung über Bau – der mit etwa vier Monaten kurz ausgefallen ist – bis hin zur Eröffnung gedauert. Dafür gab es bei der Eröffnungsrede von Wosnitza einen selbstironischen Seitenhieb: „Normal dauern solche Sachen bei uns keine zehn Jahre.“ Im kurzen RHEINPFALZ-Gespräch sagte Getrey, dass er alle Burger im McDonald’s-Portfolio selbst zubereiten kann, sein persönlicher Geschmacksliebling ist der „Doppel Royal TS“. Zwei- bis dreimal die Woche isst Getrey selbst in seinen Restaurants, manchmal ziehe es ihn aber auch zur Konkurrenz. Und wenn der Chef selbst mal in der Küche aushilft, dann am häufigsten an der Pommes-Station.

Etwas überraschte bei der Eröffnungsfeier der Burgerbraterei am Samstag dann aber doch: Statt Big-Mac, McRib und Cheeseburger gab es für die Gäste Essen vom Catering-Buffet. Lediglich die Kaffees stammten aus dem hauseigenen McCafé.

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