Zweibrücken RHEINPFALZ Plus Artikel Neue Angebote des DRK: Post läuft gut, Brötchen auch sonntags

Lars Buser vom DRK (Mitte) bedient im Postzug im Bahnhof einen Kunden.
Lars Buser vom DRK (Mitte) bedient im Postzug im Bahnhof einen Kunden.

Der Minigolfplatz an der Schließ läuft, die Poststelle und der Backshop im Bahnhof haben sich etabliert. Diese Bilanz zieht das Deutsche Roe Kreuze (DRK) zu seinen neuen Angeboten in Zweibrücken. Es gibt aber auch zwei Sorgenkinder.

„Wir sind sehr zufrieden, wie der Minigolfplatz angenommen wird. Der ist ein Renner“, sagt Hans Prager, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Südwestpfalz, auf Anfrage zu den neuen Angeboten in der Rosenstadt. Seit etwas mehr als einem Jahr betreibt das DRK die Minigolfanlage an der Schließ.

Sie ist behindertengerecht und hat extrabreite Wege für Rollstuhlfahrer und Rollatorbenutzer. Außerdem gibt es für diese Zielgruppe besondere Schläger. „Schade nur, dass wir die Anlage bislang noch nicht so eröffnen konnten, wie wir das wollten“, bedauert Prager. Corona habe immer wieder einen Strich durch die Pläne gemacht, „aber vielleicht kehrt ja dieses Jahr ein bisschen Normalität ein und wir können die offizielle Eröffnungsfeier nachholen“, hofft Prager.

Die Tretboote kommen noch

Bis dahin sollten auch die drei Tretboote da sein, die das Freizeitangebot ergänzen und zurzeit noch in einer Werft in Berlin stehen. Prager: „Wir holen die voraussichtlich im März ab. Eines der Boote ist für Rollstuhlfahrer geeignet.“

Für den inklusiven Backshop im Bahnhof ist das DRK schon länger zuständig. „Das war der Anfang vom Bummelzug. So nennen wir das ganze Projekt im Bahnhof mit Poststelle, Ticketverkauf und Kiosk, die später dazukamen“, erklärt Prager. Die Poststelle habe sich „gut etabliert“, die Zahl der Kunden nehme von Monat zu Monat zu. „Noch mehr Kunden wäre noch besser, aber wir sind zufrieden. Bekanntlich „dauere es immer eine gewisse Zeit, bis das in den Köpfen der Leute drin ist“.

Ticketverkauf läuft schlecht

Für den Ticketverkauf gebe es „leider wenige Nachfragen“, auch, weil die Verbindung nach Homburg noch nicht da ist, vermutet Prager. Verkauft werden „alle Fahrkarten, VRN-Tickets, Deutsche-Bahn-Tickets und Stadtbus-Tickets“, so Prager: „Unsere Leute haben riesige Schulungen gemacht, damit sie alle diese Tickets verkaufen und auch beraten können. Wenn einer von Homburg nach Hamburg will, kann er die Karte auch bei uns lösen.“

Die Frequenz am Kiosk stehe und falle mit der Zahl der Zugreisenden. Wenn wegen Corona gerade weniger Leute unterwegs sind und wie im letzten Jahr die Schüler auch mal ganz fehlen, „die sich Schnägges kaufen“, spüre man das schon. Dennoch wolle man an beidem, dem Ticketshop und dem Kiosk, festhalten.

Neuer Quartiertreff geplant

Erfreulicherweise laufe der Backshop dank der Bestellungen von Firmen gut. „Die Firmen können online bestellen und wir beliefern sie dann, das wird gut angenommen“, fasst Prager zusammen. Ebenso „gut eingeschlagen“ habe das Angebot, an Sonn- und Feiertagen Backwaren zu bestellen, sie selbst abzuholen oder liefern zu lassen. Davon machten überwiegend Privatpersonen Gebrauch.

Für den Spätherbst geplant ist die Eröffnung des neuen Quartiertreffs in den Breitwiesen, kündigt Prager an. Bisher ist der Breitwiesen-Quartiertreff unter Regie des DRK in der Tilsitstraße. „Wir arbeiten schon am Konzept für den neuen Quartiertreff, da wollen wir viel für Kinder und Familien machen, nicht nur für Senioren“, so Prager. Neben dem Treff in den Breitwiesen und dem in der Canadasiedlung besteht die Möglichkeit, im vom DRK geführten Mehrgenerationenhaus in der Maxstraße zusammenzukommen. Bei allen diesen Einrichtungen gilt derzeit die 2 G plus-Regel.

Info

  • Post, Ticketverkauf, Kiosk: Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag von 8 bis 19 Uhr; Mittwoch von 13 bis 19 Uhr und Samstag von 8 bis 14 Uhr.
  • Backshop: Montag bis Freitag 6.30 bis 15 Uhr; Sonntag 7 bis 11 Uhr. Backwaren bestellen im Internet unter drk-bummelzug.de.
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