Zweibrücken Musik aus dem Museum befreien
Ein erfolgreicher Opernsänger verliert sein Augenlicht, stürzt ab, und kämpft sich aus dem Dunkel wieder zurück ins Leben. Um diese Geschichte, die auf einem wahren Kern beruht, entfalten Fabian Dobler und das Ensemble Operassion mit „Comeback im Gegenlicht“ ein Opernerlebnis, das morgen, Samstag, 20 Uhr, auf der Pirmasenser Festhallenbühne zu erleben ist.
„Ich glaube nicht an das Historische“ – das ist der Leitsatz, nach dem Fabian Dobler mit seinem Ensemble arbeitet. Sie holen klassisches Repertoire heraus aus dem Musealen und finden zu einer Interpretation, die dessen Relevanz im Hier und Jetzt aufzeigt, die das freilegt, was Musik für uns heute interessant macht. In den Hörern Emotionen zu wecken und diese verständlich zu machen, ist Doblers Ziel. Dafür setzt er auf eine Anreicherung der Musik durch die Kraft von Kinobildern und die Wirkung einer packenden Geschichte. So wird „Comeback im Gegenlicht“ ein Musik-Theater-Abend, der bekannte Opern-Höhepunkte, Lieder und Songs in neuem Licht erscheinen lässt. Als der aufstrebende junge US- Opernstar Adrian Black sein Augenlicht zu verlieren beginnt, bricht für ihn eine Welt zusammen. Erst gelingt es ihm noch, die Behinderung zu verstecken, doch nach einer fast verpatzten Premiere vertraut er sich seinem Studienfreund Robert Hartner an – und der verrät ihn. Black verliert seine Stelle und wird depressiv. Da schickt ihn sein Vater nach Europa. Fern vom US-Medienrummel soll Adrian bei einem Meisterkurs in Paris und auf einer Reise zu den schönsten Orten des Alten Europa Erinnerungen sammeln, bevor er nicht mehr sieht. Auch in Europa stößt Adrian bei den großen Opernhäusern und Agenten auf Ablehnung. Doch er kann die junge Sängerin Isabella unterrichten. Dabei endteckt Adrian auch nach und nach, wie er mit seiner Stimme die Seele der Menschen berühren kann. Diese Gabe ist es, die ihm zu seinem Comeback verhelfen soll. Doch bis dahin sind einige Hindernisse zu überwinden. Bei Anruf Karte —Die ersten drei Anrufer, die heute pünktlich um 12 Uhr bei der RHEINPFALZ unter Telefon 06331/8004-25 durchkommen, erhalten je zwei Karten. —Wer kein Glück hat: Karten für 15 und 25 Euro, ermäßigt 7,50 und 12,50 Euro, gibt es im Pirmasenser Kulturamt, Telefon: 06331/ 842352, E-Mail: kartenverkauf@pirmasens.de.