Zweibrücken
Montagsumfrage: Was sind die schönsten Feste in der Region?
Kirsten Böhler aus Rimschweiler mag alle Feste im Dorf. Natürlich stehe an erster Stelle die Rimschweiler Kerb, aber auch das Kita-Fest am Samstag hat sie besucht. In zwei Wochen sei dann die Feier der Motorradfreunde dran. „Ich stamme aus Rimschweiler, gehe auf alle unsere Feste. Ich kenne viele Leute, treffe viele Bekannte dort“, erklärt sie ihre Motivation. Am Freitagabend sei sie auf dem Blieskasteler Altstadtfest gewesen, dort sei es sehr warm und deshalb nicht so voll gewesen. Auch das Zweibrücker Stadtfest ist für sie Pflicht. Die Deidesheimer Weinkerwe, die sie zusammen mit Freunden besucht, stehe ebenfalls auf dem Programm.
Roman Schmidt aus Breitfurt mag Weinfeste. „Wir fahren vorwiegend in die Vorderpfalz, aber wenn sich hier bei uns etwas anbietet, dann gehe ich da auch gerne mal hin“, verrät der Fotograf. In letzter Zeit gebe es viele Winzer, die zu ihren eigenen Festen einladen. In seinem ehemaligen Heimatort Wolfersheim fand vor kurzem der Biosphärenfrühling statt, den er gerne besucht hätte. „Aber da war ich in Urlaub“, sagt er. Eigentlich wollte er auch am Freitag das Altstadtfest in Blieskastel besuchen. „Aber meiner Frau war es nicht so wohl.“ Grundsätzlich mag es Roman Schmidt lieber kleiner. „Die ganz großen Feste sind nicht so meins“, erklärt er, denn große Menschenansammlungen möge er nicht mehr so.
Jörg Ohlmann-Vollmer aus Wiesbach hat am Wochenende das Dorffest in seinem Wohnort besucht. „Ich gehe generell gerne auf Feste. Meine Lieblingsfeste sind Dorf- und Stadtfeste bei uns in der Region. Ich habe lange Zeit in Saarbrücken gewohnt, deshalb ist das Saarbrücker Stadtfest ein Muss. Und ich stamme aus der St. Wendeler Kante, deshalb ist auch das St. Wendeler Stadtfest gesetzt“, sagt der Wiesbacher. Einmal war er mit Freunden auf dem Speyrer Brezelfest, aber der Aufwand, weiter entfernte Feste zu besuchen, ist ihm zu groß.
Auch Daniel von Gyldenfeld aus Zweibrücken mag Feste, aber er sucht sie sich gezielt aus. „Langjährige Feste, auf die man schon immer geht. Das Zweibrücker Stadtfest ist klar. Und alle drei Jahre mal aufs Contwiger Dorffest, wenn es stattfindet. Aber gerne auch mal spontan, etwa aufs Großsteinhauser Dorffest, das Blieskasteler Altstadtfest oder auch nach Saarbrücken aufs Saarspektakel“, nennt er seine Vorlieben. Meist gehe er zusammen mit Freunden – mit dem Fahren wird sich abwechselt. Und er ergänzt: „Ich spiele in Landau Hockey, da sind die Weinfeste der Südpfalz natürlich auch dabei.“
Maike Weisgerber aus Rimschweiler nimmt ebenfalls alle Feste in ihrem Heimatdorf mit. Aber auch auswärts geht sie gerne feiern. „Wir waren jetzt auf der 90er-Party in Landsweiler-Reden, aber mit zwei Kindern muss man immer schauen, was zeitlich geht. Mit guten Freunden kann es überall schön sein“, sagt sie. Ob es große oder kleine Feste sind, ist Maike Weisgerber ziemlich egal. Nur die richtigen Leute müssten dabei sein. Die Rimschweiler Kerb ist für sie genauso Pflichtveranstaltung wie das Zweibrücker Stadtfest. „Aber man muss bei allem dabei sein, was in Rimschweiler stattfindet, hier geht immer was“, weiß die zweifache Mutter. Und wenn gerade mal kein Fest ist, dann organisiere man eben kurzerhand selbst eines.
Silke Jankovic aus Homburg besucht gerne und regelmäßig verschiedene Feste. Kerwen, Stadtfeste, aber vor allem Mittelaltermärkte und -feste haben es ihr angetan. Auch der Homburger Musiksommer gefalle ihr gut. Den Dürkheimer Wurstmarkt habe sie ebenfalls schon besucht. „Für schöne Mittelaltermärkte fahre ich schon mal an die 200 Kilometer. Das ist mein großes Hobby“, sagt Jankovic. Dabei ist sie sowohl alleine als auch mit Freunden in der Gruppe und der Familie unterwegs. Essen und Trinken gehörten zwar dazu, für Silke Jankovic steht aber eher der Eventcharakter im Vordergrund. Sie mag Musik und besucht auch regelmäßig Festivals.