Zweibrücken Maxstraße: Klage über „Schmutz, Scherben, Schlägereien“

Die Zweibrücker Maxstraße – hier ein Foto aus dem Jahr 2018.
Die Zweibrücker Maxstraße – hier ein Foto aus dem Jahr 2018.

In der Maxstraße gebe es „eine winzig kleine Kneipe, die immer wieder für brisante Zustände verantwortlich ist“. Das sagt Stadtratsmitglied Gerd Maurer (SPD). Das Ordnungsamt solle prüfen, was für rechtliche Möglichkeiten es gibt, fordert er.

„Schmutz, Scherben, Schlägereien“, zählte Maurer vergangene Woche vorm Stadtrat auf. Ein Geschäftsmann aus der Maxstraße habe sich an ihn gewandt: Morgens finde man an Parkplätzen oder in einer Einfahrt „Scherben oder menschliche Überbleibsel“ – „Erbrochenes oder jemand, der da liegt“, erklärte Maurer am Rande. Er schlägt vor, dass das Ordnungsamt prüft, welche rechtlichen Möglichkeiten es gibt, dagegen vorzugehen, etwa veränderte Öffnungszeiten.

Im Bericht der Zweibrücker Polizei findet man in den vergangenen zwölf Monaten sechs Fälle in der Maxstraße – wobei die Polizei nicht alle Einsätze in ihrem Pressebericht aufführt. Die von Maurer erwähnte Kneipe wird zwar nicht explizit genannt, aber viele Delikte passieren nachts und stehen im Zusammenhang mit Alkohol. Im März wurde dort die Scheibe eines Modegeschäfts eingeschlagen. Anfang Oktober wurde ein Mann bei einer Schlägerei in der Maxstraße mit zehn Beteiligten mit einer zerbrochenen Bierflasche verletzt. Ende Juni hatten sich Anwohner der Straße nachts immer wieder über Ruhestörung beschwert. Als die Polizei am frühen Morgen eingriff, wurde sie von einer Gruppe Leuten provoziert. Dazu kommen eine Trunkenheitsfahrt, ein Diebstahl und eine Sachbeschädigung.

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